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„Historischen Zeitreise: Ilseder Bauerndörfer

Ilsede „Historischen Zeitreise: Ilseder Bauerndörfer

Ilsede. Das Konzept kommt weiterhin gut an: Auch die jüngste „Historische Zeitreise“ der Ilseder Landfrauen stieß auf ein großes Echo, denn mit über 80 Personen war das Ilseder Kompetenzzentrum (Komed) voll besetzt.

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Die Vortragenden hatten historisches Anschauungsmaterial ins Komed mitgebracht. Die mehr als 80 Gäste zeigten sich sehr interessiert.

Quelle: Isabell Massel

Die Landfrauen Ilse Schwark und Ilse Schulz sowie der Gemeindearchivar Manfred Nothnagel hatten das Thema „Entwicklung der Bauerndörfer Groß Ilsede, Ölsburg und Groß Bülten“ ausgewählt. Und Hauptpersonen an diesem Nachmittag waren die Zeitzeugen aus den drei Dörfern, die ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet hatten. „Wir sind keine Historiker oder Profis sondern an unserer Ortsgeschichte interessierte Bürger“, beschrieb Ilse Schulz bei der Begrüßung das gemeinsame Anliegen. Manfred Nothnagel erläuterte die Siedlungsentwicklung der drei Dörfer und begleitete die Veranstaltung mit einer Vielzahl historischer Fotos.

Ilse Schwark rief Erinnerungen bei einem „Gang durch die Groß Ilseder Dorfstraße“ wach und die Groß Ilseder Landwirte Adolf Wulfes, Karl-Heinz Thöne und Walter Brandes stießen mit ihren Berichten zur Familiengeschichte, zu bäuerlichen Traditionen und Veränderungen in der Landwirtschaft auf Interesse. Kleine Anekdoten trugen immer wieder zur Erheiterung bei.

Das Ölsburger Urgestein Günter Möller berichtete über die Veränderungen der bäuerlichen Strukturen in Ölsburg und leitete zu Klaus-Peter Duve über, der aus der Familiengeschichte des traditionsreichen Hesse-Hofes erzählte. Detlef Winter vom Antik-Hof stellte Ackergeräte aus seinem Fundus vor und hatte die Lacher mit Kindheitserinnerungen auf seiner Seite. Das gelang auch Arno Flieth, der aus seinen Ölsburger Kindertagen mit ordentlich „Schabernack“ aufwartete.

Annemarie Nottbohm und Horst Meldau setzten den Schlusspunkt mit heiteren und besinnlichen Beiträgen aus Groß Bülten. Nottbohm zitierte aus den über 150 Jahre alten Aufzeichnungen ihrer Vorväter vom Hof Lege. Die Dokumente belegten eindrucksvoll die Abhängigkeit des bäuerlichen Lebens von den Naturgewalten.

Eine Kaffeetafel, umfangreiches Bildmaterial und die von Ilse Schwark und Detlef Winter bereitgestellten Dokumente und bäuerlichen Geräte rundeten diesen unterhaltsamen Nachmittag und die „Historische Zeitreise“ ab.

rd

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