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Hilfstransport für irakische Flüchtlinge

Ilsede Hilfstransport für irakische Flüchtlinge

Ilsede. Hunderttausende Menschen, darunter Jesiden, Christen und andere religiöse Minderheiten, fliehen im Irak vor den Kämpfern der IS-Terroristen. Um diesen Flüchtlingen zu helfen, hat Süriye Alkan wochenlang zusammen mit vielen Helfern sortiert und eingepackt - nun soll in Kürze der Lastwagen, der rund 40 Tonnen fasst, mit Hilfsgütern in Richtung Irak starten.

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Die Hilfsgüter für die Flüchtlinge im Irak wurden in Kartons verpackt: Süyrie Alkan (v.l.), ihr Mann Fikret Alkan, Nachbar Yehya Dilek, Schwiegervater Ciris Alkan und Schwager Sabri Alkan.

Quelle: im

Warme Winterkleidung und -schuhe, Hygieneartikel wie Seifen, Zahnbürsten und Zahnpasta, Bettwäsche und Handtücher, Teller und Töpfe, Verbandsmaterial und Krücken, Babysachen und Bonbons für die Kinder - all das und mehr haben Menschen aus dem Kreis Peine gespendet, um den Flüchtlingen zu helfen. Auch Ärzte, Apotheken, Unternehmen und Altenheime haben sich beteiligt.

„Wir versuchen, den Transport noch vor Weihnachten loszuschicken, damit er so schnell wie möglich bei den Menschen dort ankommt“, erklärt die 33-jährige Süriye Alkan, die mit ihrer Familie in Ilsede lebt. Der Hilfstransport werde vom Hamburger Hafen in die Türkei verschifft, wo ein Fahrer den Container in Empfang nehme. Begleitet werde dieser von einem Mitglied eines Nienburger Hilfsvereins, der auch die Spenden vor Ort in den Flüchtlingscamps im Gebiet des Sindschar-Gebirges verteilen wird.

Als Kleinkind ist Süriye Alkan nach Deutschland gekommen - auch sie war damals mit ihrer Familie auf der Flucht. „Ich bin selber Jesidin“, erzählt sie, und dass sie angesichts der schrecklichen Bilder aus dem Irak einfach nicht anders kann, als zu helfen.

„Wenn man diese Bilder sieht, die armen Menschen, die Kinder, die barfuß durch den Matsch laufen, denke ich, man muss mehr machen, aber es fehlt das Geld“, schildert sie. Denn die Kosten für den Transport der Hilfslieferung zahlen Alkans zum großen Teil selbst.

Süriye Alkan ist dankbar für die Unterstützung, die sie bei der Aktion erfahren hat: „Ich möchte mich ganz herzlich bei den Spendern und bei den Helfern bedanken, die mit eingepackt und geschleppt haben. Es ist super, wie viel Solidarität gezeigt wurde“, sagt sie.

  • Wer die Familie bei den Transportkosten unterstützen möchte, kann sich unter Telefon 05172/934630 an Süriye Alkan wenden.
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