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Heinrichstraße: Polizei will Kontrollen verschärfen

Ilsede Heinrichstraße: Polizei will Kontrollen verschärfen

Ilsede . Jahrelang wurde sie von ihren eigenen Anwohnern als „Abkürzung für Raser“ bezeichnet – dann wurde die südliche Einfahrt in die Heinrichstraße in Groß Ilsede gesperrt. Ausreichend verbessert hat sich die Situation seither nicht, findet die Ilseder Polizei und ruft die Autofahrer zu mehr Disziplin auf – denn bald drohen schärfere Kontrollen.

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Links: Per Seitenradar haben Helmut Schrader (l.) und Gerd Niebel Falschfahrer in der Heinrichstraße gemessen.

Quelle: sip

Neben der Heinrichstraße galten auch die Parallelstraßen Karl- und Poststraße vielen Autofahrern als Abkürzungen vom Oberger Weg zu den Schulen und Sportplätzen in der Groß Ilseder Schulstraße. Anfang 2012 zogen Ilseder Politik, Verkehrsbehörden und Polizei einen Schlussstrich und sperrten die Zufahrt von Süden aus. „Leider fahren immer noch viel zu viele Autofahrer besonders in die Heinrichstraße von Süden aus ein – trotz des deutlich sichtbaren Verbots-Schildes“, sagen Polizeioberkommissar Helmut Schrader und Gerd Niebel, Leiter der Ilseder Polizeistation, nach der etwa einjährigen Testphase der Sperrung.

Die Sperrung soll bleiben, doch die Autofahrer müssen sich ändern, so die Beamten: „Zwischen Juni und Dezember haben Anwohner insgesamt 119 Fahrzeuge gezählt, die trotz Verbots eingebogen sind.“ Deshalb habe die Ilseder Polizei eigene Kontrollen durchgeführt – zuletzt per Seitenradar. In einer Woche Mitte Januar habe das Gerät insgesamt 51 Verstöße in der Heinrichstraße verzeichnet, in einer Woche Anfang Februar waren es 72 Verstöße. In der benachbarten Karlstraße waren es Anfang Februar immerhin 37. „Innerhalb von 14 Tagen haben also 160 Fahrer das Verbot missachtet“, so Schrader. „Die Verstöße waren übrigens über den ganzen Tag verteilt – nicht nur zu den Stoßzeiten“, ergänzt Niebel.

Jetzt will die Polizei verschärft durchgreifen und ab nächster Woche in unregelmäßigen Abständen kontrollieren. Wurden die erwischten Autofahrer bislang nur mündlich verwarnt, so werden sie jetzt zur Kasse gebeten: „Ein Verstoß kostet 20 Euro Verwarngeld“, so Schrader.

Im Frühjahr treffen sich Polizei, Verkehrsbehörden und Gemeinde Ilsede, um die Ergebnisse zu resümieren und über die angespannte Verkehrssituation in Groß Ilsedes Zentrum zu sprechen.

sip

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