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Heimische Autoren lasen aus ihren Werken

Groß Ilsede Heimische Autoren lasen aus ihren Werken

Groß Ilsede. Was für den Greifer am Arm einer Arbeitsmaschine unabdingbar ist, taugt auch als Erfolgsrezept für den erfolgreichen Romancier im Umgang mit dem Leser: Kraftvoll zugreifen, dabei exakt und wendig in jedem Winkel agieren und den Griff nicht lockern.

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Lesung im Industriebetrieb (v.l.): Manfred Unruh vom Kulturverein Ilsede mit den heimischen Autoren Dagrun von Taube, Jens Heiden und Frank Moritz.

Quelle: cb

Daher griff auch Manfred Unruh vom Ilseder Kulturverein sofort zu, als er die Besichtigung des örtlichen Unternehmens HGT „Hydraulikgreifer Technologie“ mit der Vorstellung heimischer Autoren sowohl kombinieren als auch organisieren konnte. Das Publikum staunte über Produktivität und Erfolg des Ilseder Unternehmens, das mit 26 Mitarbeitern auf 15.000 Quadratmetern jenes Gerät konstruiert und produziert, was große Mengen zu greifen in der Lage ist. Ähnlich beherzt griffen die drei, von Unruh engagierten, heimischen Autoren in einer zur Literaturklause umfunktionierten Hydraulikgreifer-Produktionsstätte in ihre literarischen Produktionsschubladen, um aus ihren jüngsten Werken zu zitieren.

Für Frank Moritz aus Vöhrum lag „Grenzgänger – Irgendwo dazwischen“ griffbereit, mit dem er den Zuhörern die dem Mauerfall folgende Wendezeit aus der Sicht seiner gleichgeschlechtlich orientierten Romanfiguren nahebringen möchte.

Jens Heiden aus Ohlum schuf hingegen in schlaflosen Nächten einen österreichischen Papst und sperrte ihn in „Der Papst sucht sein Gebetbuch“ zwischen die Buchdeckel. Die Leseprobe des protestantischen Autors behandelt allerdings nicht vatikanisches Allerlei, sondern offenbar die Kindheitsepoche des fiktiven Kirchenchefs, den der Schriftsteller mit einer Schwäche für den Verzehr von Wurstbroten in der Fastenzeit plagen wird.

Dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt, kommt der Groß Ilseder Künstlerin Dagrun von Taube zugute. Die Malerin und Autorin präsentierte kurzerhand Vergrößerungen der von ihr geschaffenen Illustrationen aus dem Bilderbuch, in dem sie über „Wildschwein Mutz sucht ein Zuhause“ erzählt. Entspannt plauderte sie über Entstehung, wahren Hintergrund und Ende des hübschen Tiermärchens. Ihr persönliches „Happy-Mutz -End“ habe sich allerdings während der Leipziger Buchmesse ergeben, als sich ein namhafter Verleger spontan zur Herausgabe ihres Bilderbuches entschied.

uj

Alle vorgestellten Bücher sind im Buchhandel erhältlich.

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