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Heimatstube öffnete Türen für Besucher

Ilsede Heimatstube öffnete Türen für Besucher

Gadenstedt. Zweimal im Jahr veranstaltet der Heimatverein Gadenstedt in seiner Heimatstube im alten Dorfkern einen Tag der offenen Tür. Und jedes Mal folgen zahlreiche Besucher dem Ruf und informieren sich durch die Vereinsmitglieder über die unterschiedlichen Themen, die die Heimatstube behandelt.

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Das Team des Heimatvereins Gadenstedt öffnete die Heimatstube für Besucher - unter anderem wurden alte Haushaltsgeräte gezeigt.

Darunter sind Themen, wie die Ilseder Hütte, die das Leben im Umkreis stark geprägt hat, aber auch das Dritte Reich. Dazu hat der Heimatverein viel zusammengetragen, denn, wie beim Rundgang mit Vereinsmitglied Gustav Meyer erklärt wird, es gibt sogar einen eigenen Raum - inklusive originaler Wehrmachtsuniform „mit originalen Orden“, wie er hinzufügt.

Besonders kennt sich der Gadenstedter aber im Handwerksraum aus. Dort kann er jedem Besucher zu allen Objekten eine lebendige Geschichte erzählen - gespickt mit herzlichen und interessanten Anekdoten.

Vom Kaffeeröster bis zum Waffeleisen - inklusive Rezept auf der Oberseite - von einer Rübensaftpresse bis zu einer Butterzentrifuge ist beinahe alles vorhanden, was in den Nachkriegsjahren an Haushaltsgeräten benutzt wurde.

Besonders interessant sind die Geschichten zum Kaffee. Die Bohne aus der das „schwarze Gold“ gewonnen wird, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zur Schwarzmarkt-Währung - eine Gegebenheit, an die sich Meyer noch sehr genau erinnert: „Meine Tante aus Woltwiesche hat mit meiner Mutter einmal Zwiebeln gegen Kaffeebohnen getauscht, da wurde dann ganz genau drauf geachtet, wer wie viel bekommt.“

Eines ist also klar: In der Gadenstedter Heimatstube wird die Geschichte lebendig. Die vielen Erzählungen wurden am Sonntag bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee vertieft, dazu lief eine Multimedia-Präsentation des aktuellen Projekts des Vereins, das sich mit der Siedlungsgeschichte Gadenstedts beschäftigt. Dieses begeisterte die knapp 60 Anwesenden, die innerhalb der vier offenen Stunden die Heimatstube besuchten sehr, denn der Wiedererkennungswert war hoch. Auch für das kommende Jahr plant der Heimatverein ein ambitioniertes Projekt: „Wir wollen uns mit 390 Jahren Schule in Gadenstedt beschäftigten“, informiert Schriftführer Wolfgang Klingenberg.

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