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Heimat- und Bergbauverein: „Räume sind zu feucht!“

Bülten Heimat- und Bergbauverein: „Räume sind zu feucht!“

Heinz Rogalski vom Bültener Heimat- und Bergbauverein ist verzweifelt: „Die Luftfeuchtigkeit im Heimat-Museum ist viel zu hoch!“ Seitdem die Gemeinde Ilsede das Gebäude umbauen ließ, in dem die Museumsräume sind, sei es dort zu warm und zu feucht.

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Bitten die Gemeinde um Hilfe (von links): Helmut Kops und Heinz Rogalski vor der Fototapete.

Quelle: sip

Bülten. Rogalski fürchtet um die mehr als 1000 Exponate, die zum großen Teil vom Bergbau in Bülten stammen. Eine teure Fototapete löst sich bereits von der Wand: Für 500 D-Mark hatte der Verein sie anfertigen und von einem Maler an die Wand kleben lassen. „Wir wollen die Gemeinde wirklich nicht ärgern, aber so kann es doch nicht weitergehen“, klagen der Vorsitzende Rogalski und Vereinskollege Helmut Kops.

Rogalskis Meinung nach ist die Luftfeuchtigkeit angestiegen, nachdem die Gemeinde die ehemalige Schule 2008 und 2009 renovieren ließ, in dem die Museumsräume sind. „Jetzt laufen Heizungsrohre an unserer Decke entlang und die Außenwand ist so stark gedämmt, dass die Feuchtigkeit nicht mehr entweichen kann.“

Schon mehrmals hat er die Gemeindeverwaltung um Hilfe gebeten. „Die hat uns geraten, stoßzulüften. Wir lüften aber bereits permanent und haben dazu Luftentfeuchter in die Räume gestellt“, sagt Rogalski. „Die Gemeinde müsste einen elektrischen Raum-Entfeuchter anbringen!“

Otto-Heinz Fründt von der Gemeindeverwaltung reagiert auf die Vorwürfe: „Wir haben Geräte in den Räumen, die Luftfeuchtigkeit und Temperatur jede Stunde von Oktober bis Januar gemessen haben.“ Die Luftfeuchtigkeit betrage 40 bis 45 Prozent, die Temperatur 16,5 bis 17,5 Grad. „Empfohlen sind für Museumsräume 45 bis 55 Prozent und 18 Grad. Wir unterschreiten diese Werte also noch!“

Dass die Tapete abfalle, könne auch andere Gründe haben, so Fründt. „Wir überlassen dem Verein die Räume mietfrei. Wenn die Mitglieder einen elektrischen Entfeuchter wollen, könnten sie ihn sich auch selbst kaufen – das kann die Gemeinde nicht auch noch übernehmen!“

sip

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