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Heftige Diskussion zum Thema Windenergie-Anlagen

Ilsede: Uneinigkeit bezüglich der Höhe Heftige Diskussion zum Thema Windenergie-Anlagen

Heftig diskutiert wurde im Rat der Gemeinde Ilsede am Donnerstagabend über die geplante Erweiterung der Windenergieanlagen-Flächen bei Groß Lafferde, Münstedt und Oberg. Zudem wurde unter anderem über die Einrichtung einer offenen Ganztagsschule an der Hundeiker-Grundschule entschieden.

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Symbolfoto: Der geplante Bau von neun neuen und großen Windkrafträdern in der Gemeinde Ilsede erhitzt die Gemüter.

Quelle: oh

Gemeinde Ilsede. Bereits in der Einwohnerfragestunde der Ratssitzung wurden Bedenken geäußert, dass es eine „Geräuschbelästigung durch die zusätzlichen Windkrafträder für die Anwohner“ geben könnte. Zur Erklärung: Im Rahmen einer Änderung des Flächennutzungsplans war vorgesehen, in der ehemaligen Gemeinde Lahstedt ein Sondergebiet für neue Windenergie-Anlagen mit einer Nabenhöhe von höchstens 100 Metern zu schaffen. Der Betreiber, die Firma Windstrom, beantragte jedoch eine zulässige Nabenhöhe von 150 Metern, was einer Gesamthöhe von etwa 220 Metern entspräche. Seitens der Verwaltung wurde daraufhin vorgeschlagen, die Nabenhöhe auf 125 Meter und die Anzahl der neuen Windkrafträder auf neun zu begrenzen.

„Diesem Bebauungsplan stimme ich nicht zu“, machte Otto-Heinz Fründt (SPD), Bürgermeister der Gemeinde Ilsede, klar. „Ich befürchte, dass es durch die großen Krafträder Schattenwurf und Geräuschkulissen in den betroffenen Ortschaften geben wird.“ Anders sah es Jürgen Rissel (SPD): „Der Knackpunkt ist die Größe der Anlagen, doch nur 100 Meter Nabenhöhe entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand.“ Dem schloss sich Stefanie Weigand (Grüne) an: „Das Potenzial der Windkraftanlagen sollte ausgeschöpft werden.“ Die entsprechenden Flächennutzungs- und Bebauungspläne mit der Nabenhöhen-Begrenzung auf 125 Meter wurden trotz jeweils sieben Gegenstimmen und mehreren Enthaltungen mehrheitlich beschlossen.

Einstimmig beschlossen wurde hingegen die Einrichtung einer offenen Ganztagsschule an der Johann-Peter-Hundeiker-Grundschule in Groß Lafferde. Dafür soll für 34 500 Euro plus Personalkosten eine Mensa in Räumlichkeiten der evangelischen Kirchengemeinde eingerichtet werden. „Bei der Ganztagsschule handelt sich um einen Wunsch der Eltern, dem stattgegeben werden sollte“, so Weigand. „Aber wir halten es für problematisch, in Räume zu investieren, die gar nicht zur eigentlichen Schule gehören.“ Das Thema Schulentwicklung in Ilsede müsse endlich angegangen werden, wie sie betonte.

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