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Gypsy-Swing in der Alten Stellmacherei

Gadenstedt Gypsy-Swing in der Alten Stellmacherei

Gadenstedt. Wer am Sonntagabend in der Alten Stellmacherei war, konnte sich glücklich schätzen. Denn was den Besuchern dort geboten wurde, war ein Konzert vom Allerfeinsten. Die Gitarristen Joscho Stephan und Kai Heumann aus Mönchengladbach waren auf Einladung des Kulturvereins zu Gast und begeisterten das Publikum von der ersten Sekunde an.

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Kai Heumann (l.) und Joscho Stephan begeisterten am Sonntag mit Gypsy-Swing in der Alten Stellmacherei.

Zwei Meister des Gypsy-Swing saßen auf der kleinen Bühne und wurden nach jedem Stück, übrigens rein akustisch gespielt, begeistert gefeiert. Der Gypsy-Swing, ob von Django Reinhardts oder Eigenkompositionen von Joscho Stephan, stand im Vordergrund des Programms, dennoch gab es diverse Ausflüge in die lateinamerikanische und selbst irische Musik.

Mit nahezu atemberaubender Geschwindigkeit, dennoch so spielerisch leicht aussehend, wirbelten Stephans Finger über die Gitarrensaiten, zauberten Melodien – ein Virtuose, der sich zu Recht in der internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt hat. Zudem wird er als kreativer Visionär auf der Gitarre bezeichnet. Auch davon bekam das Publikum in Gadenstedt Kostproben, wenn Stephan immer wieder mit virtuosen, überraschenden Einlagen faszinierte. Nicht zu vergessen seine humorvollen Ansagen, die das Konzerterlebnis so herrlich belebten.

Kai Heumann, neben dem Gypsy-Swing einer der besten Latino-Gitarristen im Land, nahm mit seinen Kompositionen die Besucher mit auf eine kleine Weltreise. Südamerika, Irland, Frankreich waren die Stationen. Und so waren es Titel wie „Costa Feliz“ oder „Dance of the Fairies“, von Heumann musikalisch wunderbar umgesetzt und fantastisch von beiden Musikern präsentiert.

Viel zu schnell war dieser besondere Abend zu Ende. Es gab frenetischen Applaus, und so spielten die beiden sympathischen Virtuosen noch drei Zugaben, ehe sie die Besucher auf den Heimweg schickten und ein Wiederkommen versprachen. Unbedingt!

Sammy-Vomácka

Und das nächste Gitarrenerlebnis für musikalische Feinschmecker wartet schon: Am Freitag, 18. März, tritt ab 20Uhr das Sammy-Vomáka-Trio in der Alten Stellmacherei auf.

„Nach seinem letzten Konzert 2014 in der Alten Stellmacherei wünschten sich die Besucher: Das Trio unbedingt wieder einladen! Sehr gern!“, sagt Jutta Reuting, Leiterin der Alten Stellmacherei. Denn Sammy Vomáka ist einer der ganz Großen der Szene, seit mehr als 40 Jahren auf der Bühne und nach wie vor auch ein Kleinod, „ein leider viel zu wenig beachteter Stern am Jazz- und Folkhimmel“: Seit über 30 Jahren begeistert er sein Publikum in der ganzen Welt – zunächst als Fingerpicking-Gitarrist und Ragtime-Spezialist. Im Laufe der Zeit hat er sich immer mehr dem Jazz verschrieben. Das Magazin „Akustik Gitarre“ fand die treffenden Worte für das Sammy-Vomáka-Jazz-Trio: „Die Musik atmet, sie ist luftig, ungezwungen und frei und hat dennoch einen überzeugenden Swing. Sie ist harmonisch komplex und kommt dennoch keinen Augenblick abgehoben daher.“

Karten für 13 Euro, ermäßigt elf Euro, Schüler und Studenten fünf Euro sollten reserviert werden, unter Telefon 05172/370922 oder per E-Mail an info@altestellmacherei.de.

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