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Grundschüler auf Klang-Spurensuche

Ölsburg Grundschüler auf Klang-Spurensuche

Ölsburg. Wie klingt die Gemeinde Ilsede? Und wie die Stadt Hannover? Für das Projekt Stadtklangforscher begab sich die Klasse 3c der Grundschule Löwenburg in Ölsburg mit Aufnahmegeräten auf eine besondere Spurensuche - mit einem ganz außergewöhnlichen musikalischen Ergebnis.

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Die Stadtklangforscher: Die Klasse 3c mit Komponist Stefan Wurz, Klassenlehrerin Melanie Schrader-Bunzel, Hannah Kawalek (FSJ Kultur Oper) und Konzertpädagogin Kathrina Hülsmann (v.l.).

Quelle: mir

Ölsburg. Über ein Vierteljahr dauerte das Projekt der Staatsoper Hannover, für das die Schüler - ausgerüstet mit Aufnahmegeräten - auf Klang-Spurensuche gingen. „Ilsede ist leiser als Hannover“, diese Erfahrung haben die Kinder gemacht. Und: „In Hannover haben wir einen Trecker aufgenommen, hier haben wir keinen gefunden“, erzählten die Mädchen und Jungen, denen die Begeisterung für ihr Werk ins Gesicht geschrieben stand.

Ob Presslufthammer, Autohupe, die Kasse bei Lidl, Fremdsprachen oder Vogelgezwitscher - alles wurde aufgenommen und anschließend von Komponist Stefan Wurz zu einem Werk verarbeitet. Entstanden ist eine Art Collage aus den Aufnahmen der Kinder und der mit Musikinstrumenten nachgeahmten Stadt- und Dorfklänge.

Anschließend wurde das Stück unter dem Titel „Hannover Sounds: Eine Stadtklangsymphonie“ gleich zwei Mal im Opernhaus in Hannover im Rahmen einer musikalischen Reise mit weiteren Kompositionen vom Staatsorchester Hannover aufgeführt. Auch drei Ilseder Schüler durften auf der Bühne mitwirken: Maja, Kerem und Sina bereicherten das Ensemble mit Fahrradklingel, Fahrkartenentwerter und Autohupe, letztere nachgeahmt mit einer Vuvuzela.

Nachdem die Kinder bereits die Aufführungen besucht hatten, konnten sie sich gestern in der Schule „ihr“ Werk noch einmal aufgenommen anhören - und waren hin und weg. Ihr Fazit: Ihre Lieblingsstellen im Stück müssten ausgeweitet und das Gesamtwerk eigentlich noch viel länger dauern.

„Die Kinder haben durch das Projekt eine tolle Erfahrung gemacht - auch, das Musik harte Arbeit ist. Und sie konnten ihre Stärken zeigen“, sagt Klassenlehrerin Melanie Schrader-Bunzel. Und auch Rektorin Maria Welzel zeigte sich begeistert: „Bei der Premiere - das war wirklich Gänsehautfeeling.“

mir

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