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Grund- und Hauptschule: Neue Chefin liebt Mathe

Ilsede Grund- und Hauptschule: Neue Chefin liebt Mathe

Groß Ilsede. Sie liebt Mathe! Und dadurch zuweilen entstehende „harten Nüsse“ knacke sie „mit Spaß und Leidenschaft“. Außerdem erkläre sie gerne und nehme ihr junges Klientel in der Grund- und Hauptschule Groß Ilsede als individuelle Persönlichkeiten wahr: Corinna Hollinger leitet seit Neuestem die Haupt- und Grundschule Groß Ilsede.

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Corinna Hollinger ist die „Neue“ im Chefsessel der Grund- und Hauptschule.

Quelle: uj

Hollinger lächelt, lehnt sich zurück und nippt an der Kaffeetasse. Seit Beginn des neuen Schuljahres ist sie die „Neue“ im Chefsessel der „Bildungseinrichtung mit Charme“, in der sie vom Kollegium und Schülern nach den Sommerferien ebenso herzlich aufgenommen worden sei, wie man sie ihrer bisherigen Schule im rheinland-pfälzischen Zweibrücken als Schulleiterin verabschiedet habe. „Das fühlt sich hier wirklich gut an“, fügt sie hinzu und dass sie an ihrem ersten Schultag in Groß Ilsede „überhaupt nicht aufgeregt“ gewesen sei.

Dass die 49-jährige gebürtige Braunschweigerin, die neben ihrer Mathematik-Leidenschaft auch Germanistik und evangelische Theologie studiert hat, nach 25 Jahren wieder in die niedersächsische Heimat zurückkehrte habe sie gefreut. Ihre jetzige Aufgabe in der verbundenen Grund- und Hauptschule reize sie schon wegen der interessanten „Verzahnung des Lernens von jüngeren und älteren Schülern“ - wenn der Schulwechsel von einem Bundesland ins andere sich für sie zuweilen auch „wie neue Vokabeln lernen“ darstelle. Fachsprachliche Begriffe in den unterschiedlichen Schulgesetzen würden beispielsweise nicht nur unterschiedlich benannt sondern seien zuweilen auch mit ganz anderen Inhalten gefüllt.

Gleich sei allerdings der Anspruch, den „Bildungsauftrag“ so zu erfüllen, dass es den Kindern dabei gut gehe. „Und den Eltern!“ Als Mutter eines 18jährigen Mathematik-Studenten und einer 12jährigen Tochter habe sie nämlich für vieles Verständnis, fügt sie verschmitzt hinzu. Bei der Floskel vom „neuen Besen“ und dessen angeblichen Qualitäten winkt sie ab: „Bisher habe ich versucht, mich durch schlaue Fragen zu profilieren“, sagt sie und lacht. Sie habe eine hohe „Arbeitszufriedenheit“ innerhalb des Kollegiums vorgefunden. Lasse diese sich ins Klassenzimmer übertragen, kämen auch die Kinder gerne in die Schule.

Darüber hinaus habe sie bereits mit der Kreismusikschule und dem Ilseder Sportverein „Union“ Kontakt wegen möglicher Kooperationen aufgenommen.

Und wenn bei aller Freude über die neue Aufgabe auch für die Schulleiterin das tägliche Unterrichtsende eintrete, arbeite sie in der neuen alten Heimat an „neuen Vernetzungen“, möchte auch gerne wieder Tennis spielen - und niedersächsische Schulgesetz-Vokabeln lernen.

 uj

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