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Grüne kritisieren neuen Hühnermaststall in Solschen

Ilsede-Solschen Grüne kritisieren neuen Hühnermaststall in Solschen

Solschen . Deutlich kritisierten die Teilnehmer der jüngsten Mitgliederversammlung des Grünen-Kreisverbandes das Vorhaben, einen weiteren Hühnermaststall nahe Solschen zu errichten.

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Ein Maststall im Kreis Harburg; Das Thema Hähnchenmast beschäftigt auch die Grünen im Landkreis.

Quelle: A

„Diese Art und Weise der Lebensmittelerzeugung lehnen wir ab. Tiere werden unter unwürdigen, qualvollen Bedingungen für unsere Mahlzeiten gemästet,“ so Steffi Weigand, Sprecherin des Kreisverbands. „Genießen kann doch wirklich niemand dieses Fleisch. Verbraucher und Handel setzen längst auf Klasse statt Masse. Dieser Stall ist vollkommen überflüssig.“

Sehr „erbost“ und „enttäuscht“ seien die Grünen über den Termin der öffentlichen Auslegung der Genehmigungsunterlagen mitten in den Sommerferien. „Diese Provokation seitens der Landkreis-Verwaltung hätten wir bei diesem sensiblen Thema nicht mehr erwartet,“ so Weigand weiter. Trotzdem erwarte sie sehr qualifizierte Einwendungen, die bis zum 22. September in der Landkreisverwaltung eingegangen sein müssen.

Fragen stellten sich schon hinsichtlich der Privilegierung des Unternehmens sowie auch des räumlichen Zusammenhangs mit dem Stallgebäude, so Weigand. „Auch sind es unter anderem noch Unklarheiten hinsichtlich der betriebseigenen Futtermittelgrundlage und der Lagerung und des Verbleibs der anfallenden Mistmengen von 720 Tonnen im Jahr aufzuklären.“ Auch naturschutzrechtliche Eingriffsregelungen und die Belastung der Umgebung mit Bioaerosolen seien unklar.

„Die Tiermast ist für fast 25 Prozent der Mäster nicht mehr kostendeckend. Neue Lebensmittel-Label für mehr Tierwohl sind auch bei den Discountern angekommen. Biofleisch muss importiert werden. Fördermittelfonds sind auf nachhaltige, mensch-, tier- und umweltschonende Arbeitsweisen ausgerichtet. Warum halten die niedersächsischen Landwirte an Systemen der Vergangenheit fest?“, fragt Weigand.

Die Grünen würden sich auf allen Ebenen politisch für nachhaltige und gesunde Lebensmittelerzeugung einsetzen. Für mehr Verbraucher- und Tierschutz brauche es aber Mehrheiten auch auf Bundesebene und in der EU. Weigand: „Wir haben im Landkreis mit unzureichenden gesetzlichen Vorgaben umzugehen. Das Optimum an Schutz für alle Betroffenen zu erlangen muss Richtschnur sein“, so die Grüne.

sip

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