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Großfeuer in Bülten vernichtete Wohnung:Drei Verletzte, 120 000 Euro Schaden

Ilsede Großfeuer in Bülten vernichtete Wohnung:Drei Verletzte, 120 000 Euro Schaden

Bülten. Großfeuer in Bülten: Dort brannte gestern am frühen Morgen der Anbau eines Wohn- und Geschäftshauses an der Schützenstraße. Besondere Dramatik: Zu Beginn des Einsatzes gegen 5.25 Uhr war unklar, ob sich Menschen in dem brennenden Trakt befanden - zum Glück war das nicht der Fall.

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Der Anbau auf der Rückseite der ehemaligen Tankstelle in Bülten brannte gestern Morgen komplett aus. Es entstand ein Sachschaden von rund 120 000 Euro.

Quelle: pif

Die Feuerwehr durchsuchte die Räume gleich mehrfach. Im Einsatz waren 80 Retter der Feuerwehr aus Bülten, Solschen, Ölsburg und Groß Ilsede sowie der Kernstadt Peine. Es gab drei Verletzte, die Höhe des Schadens beträgt rund 120 000 Euro.

Als die Feuerwehr eintraf, hatten sich drei Menschen aus dem brennenden Gebäudeteil gerettet, sagte Rainer Begau, stellvertretender Gemeindebrandmeister in Ilsede. Die Familie - die Eltern, 20 und 18 Jahre, sowie ein zweijähriges Kind - musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Klinikum. In dem Anbau wurde indes eine vierte Person vermutet. Später stellte sich heraus, dass es sich um eine zweite Familie handelte, die sich gestern Morgen nicht in Bülten aufhielt.

Zunächst hieß es um 6.05 Uhr: Feuer aus! Allerdings flammten in der Zwischendecke erneut Brandnester auf und als die Decke einstürzte, zündeten die Rauchgase durch. Das Feuer fand neue Kraft. Bültens Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Ralf Henke ließ darauf die Ortswehr aus Groß Ilsede alarmieren. Auch die Drehleiter aus der Kernstadt Peine rückte an. Denn es bestand die akute Gefahr, dass die Flammen auf das Vorderhaus übergriffen. Während die Trupps unter schwerem Atemschutz die Wohnung nach vermissten Personen durchsuchten, waren der Notarzt und zahlreiche Rettungswagen vor Ort.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Laut Polizei-Sprecher Peter Rathai liegen derzeit keine Erkenntnisse für eine Brandstiftung vor.

Von Thorsten Pifan

Brand in Bülten: Feuerwehrsuchte vermeintlich Vermissten

Bülten. Als die ersten Retter gestern Morgen am Unglücksort des brennenden Anbaus in Bülten an der Schützenstraße eintrafen, fanden sie eine unklare Lage vor. Einsatzleiter Ralf Henke, Ortsbrandmeister in Bülten, schickte deshalb sofort einen Trupp unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung in das Gebäude. Denn nach Aussage der Bewohner, die sich bereits ins Freie gerettet hatten, sollte sich eine vermeintlich vermisste Person in dem brennenden Trakt befinden. Das war aber glücklicherweise nicht der Fall (siehe oben).

Gleichzeitig bereiteten weitere Kräfte der Feuerwehren mehrere Leitungen für den Löschangriff von außen vor. Dabei musste sie auch über ein Nachbargrundstück, denn von dort war der Anbau auf dem engen Areal am besten zu erreichen. Von hinten bekämpfte die Feuerwehr die Flammen insgesamt mit drei C-Rohren. Nachdem der erste Trupp ohne Erfolg aus dem Gebäude wieder heraus kam, schickte Einsatzleiter Henke einen weiteren Trupp in die Räume. Dabei kam auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz, um so die vermeintlich vermisste Person finden zu können. Die Feuerwehrleute entdeckten dank der Kamera zahlreiche Brandnester in der Zwischendecke, die sie dort auch schon vermutet hatten. Als die Decke schließlich einstürzte, zündeten die Rauchgase, die sich dort gesammelt hatten, durch und das Feuer flammte zunächst heftiger auf als zuvor.

pif

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