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Großbaustellen in Gemeinde: Straßen werden saniert

Ilsede. Großbaustellen in Gemeinde: Straßen werden saniert

Ilsede. Rund um die Ortschaft Groß Ilsede werden im Moment in großen Bauprojekten die Ortsdurchfahrten der Dörfer Klein Ilsede, Adenstedt und Oberg ausgebaut. Die Arbeiten führen teilweise zu deutlichen Verkehrsverzögerungen, aber auch Anlieger und Bewohner klagen über Behinderungen.

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Gleichzeitig werden drei Ortsdurchfahrten in der Gemeinde ausgebaut - im Bild die Adenstedter.

Quelle: Warzecha

Bezüglich der Baumaßnahmen besteht aktuell allerdings wenig Grund zur Sorge. „Wir liegen voll im Zeitplan“, äußerte sich die Leiterin der Bauverwaltung der Gemeinde Cornelia Küpper, „in Adenstedt gab es bisher keine Schwierigkeiten, und hier sollen die Arbeiten mit dem letzten Bauabschnitt im kommenden Jahr abgeschlossen sein.“

In Oberg haben die Arbeiten dagegen gerade erst begonnen. „Hier befinden wir uns in der ersten Planungsphase“, so Küpper, „wir planen aktuell, welche Abschnitte in welchem Umfang erneuert werden müssen.“

Bei beiden Baustellen verantwortet die Gemeinde, ebenso wie die Sanierung der Kanal- und Nebenanlagen. Zudem soll auch die Straßendecke erneuert werden. Küpper verspricht: „Die Ortsdurchfahrten werden am Ende umfassend saniert sein.“

Schwierigkeiten - vor allem mit den Anwohnern - seien bisher noch nicht aufgetreten“, so die Verwaltungsangestellte. Und auch Obergs Bürgermeister Jürgen Rissel schätzt hier die Lage ähnlich ein. „Wir Oberger müssen uns darauf einstellen, dass wir zwei Jahre in einer Baustelle leben“, so der Politiker, „doch wir sind froh, dass etwas passiert und deswegen gibt es auch keine negativen Mitteilungen.“ Küpper weist darauf hin, dass regelmäßig Informationstreffen stattfinden, bei denen sich Anlieger über den Stand der Bauarbeiten erkundigen können. Bei einem Ortsbesuch in Adenstedt scheinen die Anlieger über die aktuelle Situation weniger erfreut, wenn man die Reaktionen richtig deutet. Äußern wollte sich allerdings gegenüber der PAZ niemand.

In Klein Ilsede sind die Arbeiten - hier werden die Nebenanlagen und die Fahrbahn grundhaft umgebaut - wesentlich weiter vorangeschritten. Zur Zeit wird hier der zweite Bauabschnitt bearbeitet und laut Bernd Mühlnickel von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sollen die Arbeiten „planmäßig bis Weihnachten 2016“ abgeschlossen werden.

Durch nicht eingezeichnete Leitungen kam es zwar zu Verzögerungen von zwei bis drei Wochen im Kanalbau, doch Auswirkungen auf den Endzeitpunkt sollen diese nicht haben, so Mühlnickel weiter.

Klein Ilsedes Bürgermeister Reinhard Burzig sieht dementsprechend auch nur kleinere Probleme: „Das erhöhte Verkehrsaufkommen in der Berliner Straße ist natürlich so ein Punkt, da würden wir uns noch mehr Kontrollen wünschen“, so der Politiker, „außerdem herrscht natürlich immer etwas Bedenken, dass die Baustelle nicht rechtzeitig fertig werden könnte.“

Ein gänzlich anderes Bild ergibt sich bei Gesprächen mit den ortsansässigen Geschäftsbetreibern: „Die Situation ist katastrophal“, äußerte sich etwa Arthur Schukat von der Tankstelle Schukat, „für die Zeit der Arbeiten haben wir unser Personal reduziert sowie die Öffnungszeiten angepasst.“

Unterstützung seitens der Gemeinde empfindet Schukat nicht: „Der Gemeinde scheint es egal zu sein, wir fühlen uns da im Stich gelassen.“

jaw

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