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Groß Ilsede: Begeisterndes Konzert der Cantorei Edemissen

Konzert in der Bernward-Kirche Groß Ilsede: Begeisterndes Konzert der Cantorei Edemissen

Zum Konzert in der Groß Ilseder St.-Bernward-Kirche hatte die Cantorei Edemissen zwei emotional bewegende Stücke von Franz Schubert mitgebracht: Die Messe G-Dur, die Schubert bereits als 18-Jähriger komponierte, und Mirjams Siegesgesang aus dem letzten Lebensjahr des mit 31 Jahren verstorbenen Komponisten.

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Die Cantorei Edemissen musizierte am Wochenende in Groß Ilsede.

Quelle: Isabell Massel

Groß Ilsede. Versiert und einfühlsam wurden die Sängerinnen und Sänger am Klavier von Walter Köster begleitet. Ganz besonders jedoch überzeugte Sopranistin Friederike Weritz mit ihrer brillanten und warmen Stimme. Sie verlieh den Stücken eine ganz eigene romantische Note. Dabei ist gerade die Partie der Mirjam anspruchsvoll, was den ungewöhnlich großen Tonumfang bis zum hohen C betrifft.

Der fröhliche Eingangssatz in Mirjams Siegesgesang wurde am Schluss vom Chor in einer groß angelegten Fuge wieder aufgenommen. In der fesselnden Erzählung vom Untergang der Ägypter im Roten Meer bei der Verfolgung der Israeliten steigerte sich die Dramatik derart, dass man die sprichwörtliche Stecknadel hätte fallen hören können.

Die fachkundigen Ausführungen von Otmar Schulz beleuchteten den historischen Kontext der Entstehungszeit der Stücke. Ebenso wie die weiteren Komponisten des Abends, etwa Felix Mendelssohn Bartholdy oder Robert Schumann, standen alle Werke in einer Zeit des politischen Umbruchs des 1803 untergegangenen Heiligen römischen Reiches Deutscher Nation.

Michael Schwenke leitete den Chor mit gewohnter Ruhe und Präzision. Musikalisch vielseitig begleitete er außerdem die Solo-Arien von Friedericke Weritz und rundete das Programm an der Orgel mit den eher gesanglich gestalteten Präludien von Komponisten der Schubert-Zeit, unter anderem Ambros Rieder und Christian Heinrich Rinck, ab.

Das in vieler Hinsicht begeisternde Konzert endete mit lang anhaltendem Applaus. „Schade dass es keine Zugabe gab. Mindestens das Benedictus aus der G-Dur-Messe mit seinem zarten Sopran-Solo und dem anschließenden virtuosen Sanctus des Chores hätte es verdient gehabt, wiederholt zu werden“, sagt Annegret von Collande.

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