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Groß Bülten: Gelungenes Kreisfrauentreffen

Ilsede Groß Bülten: Gelungenes Kreisfrauentreffen

Groß Bülten. „Und jedem Alter wohnt ein Zauber inne…“ - zu diesem Thema trafen sich jetzt rund 200 Frauen im Groß Bültener Hof zum Kreisfrauentreffen des Kirchenkreises Peine-Süd.

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Das Kreisfrauentreffen im Groß Bültener Hof war wieder gut besucht.

Quelle: oh

Schon die Dekoration mit Sprichwörtern und Lebensregeln sorgte bei den Gästen gleich zu Beginn für viel Gesprächsstoff. Petra Blasig begrüßte dann im Namen des Teams viele Gäste, darunter auch Superintendent Dr. Volker Menke und Kreisbeauftragte aus anderen Kirchenkreisen. Musikalisch gerahmt wurde die Veranstaltung durch den Posaunenchor Ölsburg unter Leitung von Hartmut Janson und durch schwungvolle Auftritte des Seniorentanzkreises aus Gadenstedt unter Leitung von Rosel Beckers.

Referentin Annegrid Hellwing sprach humorvoll und nachdenklich über das Altern, Zitate etwa von Heinz Erhardt werden noch lange im Gedächtnis bleiben: „Es ist schlimm, wenn man alt wird. Es ist schlimmer, wenn man nicht alt wird“ oder auch „Alt werden ist bis heute immer noch die einzige Möglichkeit, lange zu leben“. Eindrücklich waren auch Hellwings Schilderung der beginnenden Alterssymptome: Der Weg zum Bäcker wird länger, Treppen werden steiler, die Textilien werden immer enger geschnitten und die Leute reden immer leiser. Es sei nicht leicht, das hinzunehmen. Hellwing zitierte Bette Midler, die mit Whisky und Zigarette in den Händen sagte: „Alt werden ist nichts für Weicheier.“

Dennoch zeigte Hellwing Wege auf, gelassen mit dem Alter umzugehen und die Vorteile und den Zauber dieses Lebensabschnitts zu entdecken und zu nutzen: Menschen gewinnen Freiheit in der Gestaltung ihres Lebens, können endlich ihren Interessen nachgehen. Eine Frau werde entlastet, wenn sie nicht immer unter dem Zwang stehe, das jeweils gültige Schönheitsideal zu erfüllen. Sie könne milde und nachsichtig werden, gegenüber sich selbst und gegenüber den anderen.

Welche Fülle und welchen Zauber das Alter inne hat, wurde geradezu spürbar durch die Auftritte des Tanzkreises und des Posaunenchors, die zum großen Teil aus Rentnern bestanden.

Die Kollekte war für das Kirchenkreisprojekt „Mogilew“ bestimmt. „Noch immer leiden die Kinder unter den Folgen des Reaktorunfalls vor 25 Jahren. Auch heute sind sie immer noch auf jährliche Erholungsfreizeiten hier in Peine angewiesen“, so Christel Krahn vom Kirchenkreis. Gebet, Vater unser und das Lied „Komm, Herr, segne uns“ schlossen das Kreisfrauentreffen ab. Blasig dankte allen Helfern rund um das Kreisfrauentreffen. Der langanhaltende Beifall zeigte, dass es für alle eine gelungene Veranstaltung war.

mu

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