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Gospelchor St. Urban sang in Leipzig

Klein Ilsede Gospelchor St. Urban sang in Leipzig

Klein Ilsede/Leipzig. Nach dem erfolgreichen Auftritt in der Peiner St.-Jakobi-Kirche am Freitagabend, ist der St.-Urban-Gospelchor aus Klein Ilsede direkt zum nächsten Auftritt nach Leipzig gereist.

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Vor mehr als 1000 Zuschauern präsentierte der Chor am Sonnabend in der ausverkauften Nikolaikirche sein Konzertprojekt „mauern“. „Es war absolut beeindruckend, in dieser Kirche zu singen“, sagt Chor-Mitglied Elke Brandes. „Weit mehr als 1000 Menschen hörten uns zu - für uns war das eine Sensation.“

Dort, wo einst die weltbewegenden Friedensgebete stattfanden, und von wo aus vor 25 Jahren die Montagsdemonstrationen, die letztlich zum Fall der Berliner Mauer führten, ausgingen, trat der Gospelchor auf. „Man merkte allen Beteiligten an, dass sie sich der großen Bedeutung dieses Konzertes am historischen Ort sehr bewusst waren“, sagt Dr. Joachim Jeska, Pastor der St.-Urban-Gemeinde in Klein Ilsede.

Mit 120 Gästen waren die Chormitglieder in drei großen Bussen in den Osten gereist, um ihr aktuelles Chorprojekt „mauern“ zu präsentieren. Geschichten rund um den Fall der Berliner Mauer vor 25 Jahren brachten die Sänger unter der Leitung von Chor-Leiter Dr. Lars Peters mit großen Stimmen, viel Einfallsreichtum und Liebe zum Detail auf die Bühne. Doch bis die Stimmen am Samstagabend in der Nikolaikirche erklingen konnten, war es ein aufreibender Weg. „Es war ein Marathon“, sagt Jeska. „Als der letzte Zuschauer am späten Freitagabend die St.-Jakobi-Kirche in Peine verlassen hatte, begannen die Techniker des St.-Urban-Gospelchores einen rasanten Abbau von Licht, Ton und Projektion.“

Noch in der Nacht machten sie sich auf den Weg nach Leipzig, um bereits früh am Morgen alles in der Nikolaikirche wieder aufzubauen. „Am Nachmittag folgten Probe, Schminken, Soundcheck und letzte Absprachen“, so Jeska. Als dann am Abend die ersten Klänge ertönten, wich die Aufregung großen Emotionen. „In Leipzig saßen viele Menschen, die bis heute einen sehr unmittelbaren Zugang zur Geschichte der deutschen Teilung, dem Mauerbau und der friedlichen Revolution haben“, sagt Jeska. „Besonders die Szenen, in denen Stasi-Spitzel und Volkspolizei auftraten, ein FDJ-Lied zu Gehör gebracht wurde oder beide deutschen Hymnen in einer Klang-Collage den Raum erfüllten, gingen unter die Haut.“

ju

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