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Gesucht: Bilder vom Bültener Bergbau

Ilsede Gesucht: Bilder vom Bültener Bergbau

Bülten. Wie war das damals in Bülten? Eine Ausstellung über die Zeit des Bergbau-Booms ab 1937 plant der Heimat- und Bergbauverein. Deshalb bitten Vorsitzender Heinz Rogalski und seine Mitstreiter um die Hilfe der Bürger: Wer hat alte Bilder, Infos und Dokumente aus der Zeit, in der aus ganz Deutschland Siedler nach Bülten zogen?

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Zuwanderung ab 1937: Hans Stiegler (l.) und Heinz Rogalski vom Bültener Bergbauverein zeigen eine selbstentworfene Landkarte.

Quelle: sip

Der Unterschied war frappierend: Zählte „Klein Bülten“ im Jahr 1934 noch 357 Einwohner, waren es 1939 schon 1360 und 1945 bereits 1926 – das sind etwa so viele Einwohner wie Bülten heute noch hat. „Bülten hat sich damals vom Bauerndorf zum Industriedorf gewandelt“, sagt Rogalski. Eine durchaus interessante Zeit, der sich sein Verein jetzt mit einer Ausstellung in der Bültener Kapelle widmen will.

Die Ausstellung ist Teil einer ganzen Ausstellungsreihe über Gastarbeiter im weitesten Sinne, die sich der Verein „Braunschweigische Landschaft“ ausgedacht hat. Dieser Kulturverein besteht aus Museen, Heimatpflegern und Historikern der Braunschweiger Region – die auch Wettbewerbe, Publikationen und eben Ausstellungsreihen initiieren und begleiten.

Hilfe braucht der Bültener Bergbauverein nun aber von Menschen aus dem Peiner Land für die Ausstellung „Heimatgefühle – die Siedler“, die vom 19. April bis zum 30. Juni in der Kapelle in Bülten zu sehen sein soll. „Um 1938 wurde der Bültener Emilie-Schacht erschlossen und daraufhin Zuwanderer aus Ostpreußen, Oberschlesien, dem Erzgebirge, aus Hessen, dem Schwarzwald, Lothringen, dem Saarland und dem Ruhrgebiet nach Bülten geholt. Das veränderte Bülten enorm“, so Rogalski.

Fotos von damals neu entstandenen öffentlichen und privaten Gebäuden, von neuen Vereinen, den Menschen, dem Tagebau, alte Zeichnungen oder Informationen – das alles sucht Rogalski. Die Ausstellung, die aus Bild-Stellwänden mit Texten besteht, wird unterteilt in die Punkte: der Zuzug, die Entwicklung, die Siedlung, Infrastruktur, Vereine und „Siedler heute“. Auch ein Klönabend, bei dem Zeitzeugen Anekdoten erzählen sollen, ist in Planung.

Bilder und Co. an Heinz Rogalski, Hubertusring 22, 31241 Ilsede, Telefon 05172/7423.

sip

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