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„Gemeinsame Arbeit nicht kaputt machen!“

Auflösung Planungsverband „Gemeinsame Arbeit nicht kaputt machen!“

Zustimmung und Verwunderung sind die ersten Reaktionen der Ilseder Politik auf Lahstedts Antrag auf Auflösung des Planungsverbandes.

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Fertig saniert: Solche Steinwüsten wie in 2003 sind auf dem Hüttengelände nicht mehr zu sehen.

Quelle: Archiv: cb

Groß Ilsede. „Mich verwundert doch sehr, dass Lahstedt bereits jetzt an die Öffentlichkeit geht“, sagt Marita Heuer. Der Fraktionsvorsitzenden der Ilseder SPD ist der Unmut anzumerken. Sie sei nach einem inofiziellen Treffen zwischen den Gemeinden vergangene Woche davon ausgegangen, dass sich Ilsede und Lahstedt nach der Sommerpause gemeinsam äußern.

„Wir möchten sicherlich auch über den nächsten Schritt nachdenken und wir sperren uns auch nicht gegen eine Auflösung. Aber wir sollten 14 Jahre gemeinsame Arbeit im Planungsverbandes nicht einfach kaputt machen“, sagt sie. Gegen eine Vorverurteilung der Ilseder Ratsgruppe SPD/Grüne/Dr. Rohne von Lahstedter Seite aus wehrt sie sich: „Von Gegenwind aus unserer Richtung brauch gar keine Rede sein, doch wir wollen den Vertrags-Entwurf zur gemeinsamen Zukunft erstmal durchsehen und besprechen.“

Erst am 15. Juni habe ihre Gruppe von Bürgermeister Wilfried Brandes von dem Papier gehört, das die Verwaltungen Ilsede und Lahstedt gemeinsam ausgearbeitet haben. Zurzeit seien noch viele Fragen offen: „Gilt die Teilung der Kosten zu je 50 Prozent auch für die Sanierung von Gebäuden? Was ist etwa mit der Wärmedämmung des Komeds, die von Teilen Lahstedt abgelehnt wurde?“

Bevor man sich auf einen Weg festlegt, wolle man wissen, welche Möglichkeiten der gemeinsamen Hütten-Zukunft außerdem noch bestehen.

„Der Vertragsentwurf erscheint plausibel und nachvollziebar“, sagt Günter Mertins, Vorsitzender der Ilseder CDU-Fraktion nach dem ersten Lesen. Allein ein Passus müsse hinzugefügt werden, der bei einer Fusion von Ilsede und Peine oder Lahstedt und Söhlde den Gemeinden erlaubt, noch weiter auseinanderzugehen und die Eigentumsverhältnisse zu klären.

Bis auf ein paar Feinheiten, die auch unter Mithilfe des Verbandsvorsitzenden Werner Kirschner abgeschliffen werden könnten, habe er nichts einzuwenden. Mertins warnt den Verbandsvorsitzenden allerdings davor, ein Gegengutachten zu erstellen: „Das gibt nur wieder Ärger und kostet Zeit: Ende 2011 wollen wir den Verband auflösen!“

sip

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