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Gelungener Ringelnatz-Abend im Komed

Ilsede Gelungener Ringelnatz-Abend im Komed

Ilsede. „Ringelnatz ist enorm. Wer nicht dabei war, hat was versäumt“ - so lautete das Fazit von Hetelore Seifert aus Gadenstedt zu dem Vortrag der Kulturgruppe des Heimat- und Archivvereins Edemissen über den Dichter Joachim Ringelnatz.

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Ringelnatz erlebten die Besucher im Ilseder Komed.

Quelle: rb

Etwa 70 interessierte Zuhörer waren dazu ins Komed auf dem Ilseder Hüttengelände gekommen.

Gerhard Gieseking führte durch das Leben des Kabarettisten und Dichters (1883-1934). Treffend dazu hatte er entsprechende Gedichte ausgewählt, die in bekannter Weise einfühlsam und zum Teil mit Verve von Dr. Ute Heinemann sowie Ilse Schulz mit starker innerer Anteilnahme vorgetragen wurden. Die zahlreichen Zuhörer im Komed folgten ihnen in konzentrierter Ruhe.

Es gelang der Gruppe, ein anschauliches Bild der „alten Kommode“, wie Ringelnatz sich selbst beschrieb, zu gestalten, „oft mit Tinte oder Rotwein begossen, manchmal mit Fußtritten geschlossen“. Gieseking: „Mit Ringelnatz muss man sich auseinandersetzen. Je länger und je intensiver man das tut, umso mehr entdeckt man das Hintersinnige, das oft nicht Ausgesprochene und doch Empfundene.“

Ringelnatz - der alkoholbeschwingte Kabarettist, der verbummelte Matrose - traf mit seinen übermütigen und mitunter auch albernen Reimereien das Herz seiner Zuhörer. In seinen Gedichten lagen aber auch oft ergreifende Verse der Einsamkeit und Schwermut.

Ilse Schulz nutzte die Gelegenheit, auf das Jahrbuch der Landfrauen hinzuweisen, das im gesamten norddeutschen Raum vom Niedersächsischen Landfrauenverband Hannover herausgegeben wird. Dort steht ein ausführlicher Bericht unter dem Titel „Kultur auf dem Lande“ über das Literaturteam aus Edemissen: Gerhard Gieseking, Dr. Ute Heinemann und Ilse Schulz.

„Großartig und inhaltsvoll“, war die Meinung von Jürgen Senpf aus Peine zu dem Vortrag im Komed auf dem ehemaligen Ilseder Hüttengelände. Und Verena Schaper aus Solschen ergänzte: „Ein erbaulicher Abend. Emotional und mit Schwung vorgetragen.“

rd

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