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Geheimnisvolle Installationskunst am Gymnasium Groß Ilsede

Ilsede Geheimnisvolle Installationskunst am Gymnasium Groß Ilsede

Groß Ilsede. Die bekannte Performance-Künstlerin Myriam Laplante war jetzt zu Gast am Gymnasium Groß Ilsede. Zunächst hatte sie vor Schülern der Kunst-Leistungskurse der Oberstufe in der Aula des Gymnasiums einen Vortrag über ihre Performances und Installationen gehalten. Einige Auserwählte durften die Künstlerin dann an zwei weiteren Tagen näher kennenlernen.

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Die Installations- und Performancekünstlerin Myriam Laplante.

Laplante hatte dabei den Schülern die Aufgabe gegeben, zuhause wahllos einige Dinge zu ergreifen und sie beim nächsten Treffen mitzubringen. Am Tag des Wiedersehens erklärte die Künstlerin den Schülern dann die Aufgabe: Es sollte eine Wand gestaltet werden, aber nicht nur irgendwie - auf der einen Seite sollten Werke befestigt werden, die an der gleichen Stelle auf der anderen Seite in ihrem Sinn oder in der Form fortlaufen, sodass bei dem Betrachter das Interesse geweckt wird nachzuschauen, was auf der anderen Seite der Wand auf ihn wartet.

An Kreativität mangelte es den Schülern auf keinen Fall, denn es fanden sich schnell zahlreiche Ideen. Probleme entdeckten die Schüler nur bei der Frage, wie sie ihre manchmal sehr groß und schwer ausfallenden Werke an die Wand bringen sollten, doch auch dort trieben Laplante und der begleitende Kunstlehrer, Dr. Helge Meyer, stets eine Lösung auf.

„Die Schüler haben mich in ihrer Konsequenz und dem Verständnis der Grundidee begeistert. Es war eine spannende und sehr professionelle Zusammenarbeit. Obwohl ich zum ersten Mal mit Personen dieser Altersgruppe zusammengearbeitet habe, war es eine gemeinsame ästhetische Erfahrung auf Augenhöhe“, sagte Laplante.

Schließlich präsentierten die Schüler ihre Installation, bei der sie begeistert von ihren gesammelten Erfahrungen und der Zusammenarbeit mit der Künstlerin berichteten.

Kunstlehrer Meyer: „Für die Schüler war es eine großartige Erfahrung, über den üblichen Schulalltag hinaus in eine Kunstproduktion involviert zu sein, die auch Bestand hat und nicht nur an Notenvergaben ausgerichtet ist. Ich wünsche mir viel mehr solcher Möglichkeiten für unsere Schüler.“

rd

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