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Gedenktafel erinnert an das Schicksal der Kriegsopfer

Initiative von Heimat- und Bergbauverein in Bülten Gedenktafel erinnert an das Schicksal der Kriegsopfer

Kriegsgräber genießen laut Genfer Konvention ewiges Ruherecht. Sie sind Mahnmale für den Frieden, weil sie zeigen, was Krieg bedeutet. Doch die Gräber sprechen nicht allein. Deshalb gibt es das Projekt Geschichts- und Erinnerungstafeln des Volkbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Eine solche Tafel wurde jetzt in Bülten aufgestellt.

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Die Tafel wurde in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge errichtet.

Bülten. „Diese Tafeln sollen an das konkrete Schicksal der Opfer der Weltkriege auf den jeweiligen Kriegsgräberstätten erinnern“, macht Heinz-Günter Gutmann, Schulreferent des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, deutlich.

In Bülten wurde die Tafel für die deutschen Kriegsopfer durch die Initiative des Heimat- und Bergbauvereins ermöglicht. Sie stellt eine Ergänzung zu der bereits im Jahre 2014 aufgestellten Tafel für die hier bestatteten sechs russischen Zwangsarbeiter dar. Der Heimat- und Bergbauverein übernahm auch die Finanzierung der neuen Tafel. Eine Spende kam vom SoVD, Ortsgruppe Bülten.

Auch Landrat Franz Einhaus als Vorsitzender des Volksbundes für den Bezirksverband Peine und Walter-Johannes Herrmann als Vorsitzender des Bezirksverbandes Braunschweig betonten in ihren Reden, wie wichtig es ist, sich zu erinnern und mit der Tafel ein Zeichen für den Frieden zu setzen.

Heinz Rogalski vom Heimat- und Bergbauverein wies die Teilnehmer darauf hin, dass auf der Tafel ein Foto von der Einweihung des Ehrenmals im Jahre 1951 auf dem Friedhof zu sehen ist, auf der ein kleines Mädchen Blumen am Grabstein für ihren gefallenen Vater niederlegt. „Dieses Bild ist ein starkes Symbol des Gedenkens und der Trauer“, sagte er.

Bei dem kleinen Mädchen von damals handelt es sich um Traudel Peters, die bei der Einweihung der Tafel als Gast anwesend war.

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