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Gebläsehalle: Ausstellung im Untergeschoss möglich

Groß Ilsede Gebläsehalle: Ausstellung im Untergeschoss möglich

Was wird aus dem Untergeschoss der Gebläsehalle? Der Förderverein Haus der Geschichte möchte dort eine Ausstellung aufbauen. Baurechtlich gibt es keine bedenken, äußert sich nun der Landkreis Peine.

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Die Gebläsehalle: Die Nutzung des Untergeschosses ist noch unklar.

Quelle: Archiv/im

Groß Ilsede . Schon seit längerer Zeit bemüht sich der Verein darum, eine Ausstellung im Untergeschoss zu eröffnen. Gegner, allen voran die Gemeinde Lahstedt, hatten hinterfragt, ob der Raum genügend gesichert sei, um ihn etwa für Schulklassen zu öffnen.

„Es braucht eine Prüfung des Landkreises“, forderte Lahstedts Bürgermeister Klaus Dieter Grimm (parteilos) Anfang des Jahres. Der Planungsverband, der im Auftrag von Ilsede und Lahstedt für das Hüttengelände zuständig ist, hat daraufhin einen Bauantrag beim Landkreis gestellt, um die Sicherheitsfragen zu klären. Nun äußert sich Kreissprecher Hendrik Kühn dazu: Die Prüfung sei annähernd durch, „es fehlen nur noch wenige Unterlagen“. Klar sei aber jetzt schon, dass die Sicherheit in punkto Brandschutz und Fluchtwegen ausreichend für eine solche Nutzung sei.

Ein Punkt für den Förderverein? „An unserer Betrachtungsweise hat sich nichts geändert“, sagt Grimm. Eine Herrichtung der Räume für museale Zwecke koste viel Geld, das die Gemeinde nicht hat, gibt er die Meinung des Lahstedter Rates wieder.

„Wie hoch die Kosten sind wird sich ergeben“, sagt Werner Kirschner, Vorsitzender des Planungsverbandes. Er wolle den Bauantrag zunächst schwarz auf weiß sehen.

Währenddessen nutzt der Förderverein bereits das Untergeschoss der Halle, um Gegenstände aus der inzwischen abgerissenen Dampfzentrale zu lagern. Er hat zu diesem Zweck Ende 2009 einen Nutzungsvertrag mit der kreiseigenen Wirtschafts- und Tourismusgesellschaft abgeschlossen, die das Gebäude vom Planungsverband mietet.

Ein streitbarer Vertrag, da er ohne Einwilligung der Gemeinden entstanden sei, lautete die Kritik der Bürgermeister. Rechtliche Konsequenzen gab es allerdings nicht, sagt Kirschner: „Ich habe das auf mich beruhen lassen, weil ich deshalb keinen Streit mit der Wito losbrechen möchte.“

sip

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