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Ganztagsschule: Eltern beim Bürgermeister

Groß Lafferde Ganztagsschule: Eltern beim Bürgermeister

Groß Ilsede. Ihren Wunsch nach der Einrichtung einer Ganztagsgrundschule in Groß Lafferde haben Eltern der Ortschaft gestern vor dem Groß Ilseder Rathaus bekräftigt: Mit Plakaten hatten sich dort rund ein Dutzend Eltern sowie zahlreiche Kinder versammelt, um Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (SPD) ein entsprechendes Schreiben zu übergeben.

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Eltern und Kinder brachten gestern ihren Wunsch zum Ausdruck, in Groß Lafferde eine Ganztagsschule einzurichten. Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (Mitte) empfing sie.

Quelle: mir

Laut einer Umfrage, die in Krippe, Kindergarten und bei ortsansässigen Familien durchgeführt wurde, wünschten sich 81 von 105 befragten Eltern einheitliche Betreuungszeiten in Krippe, Kindergarten und Schule, erklärten die Schulelternratsvorsitzende Corina Slodczyk und ihre Stellvertreterin Diana Dettmer.

Zudem gebe es Vorteile, die für den Standort Groß Lafferde als Ganztagschule sprächen, sagte Simone Hanisch: „Man muss bei uns nicht viel investieren, um eine offene Ganztagsschule einzurichten.“ Es seien Extra-Räumlichkeiten in der Schule vorhanden, die derzeit nicht genutzt würden, zudem könne man im der Schule gegenüberliegenden Gemeindehaus Küche und Essraum nutzen. Auch eine Kooperation mit Vereinen für die Nachmittagsbetreuung bestehe bereits, führte Slodczyk aus. Zudem entfielen perspektivisch die Transportkosten für eine Schülerbeförderung zu umliegenden Ganztagsschulen. Die Maxime des Kultusministeriums „Kurze Beine - Kurze Wege“ sei mit dem Schulstandort Groß Lafferde erfüllt.

Auch die gesetzlichen Anforderungen an den Brandschutz und der Inklusion sehen die Eltern mit vertretbarem Aufwand in Groß Lafferde umsetzbar.

Die Groß Lafferder Eltern fordern die Einrichtung der offenen Ganztagsgrundschule zum Schuljahresbeginn 2016/17. Die Schulleitung hatte bereits Ende vergangenen Jahres einen Antrag auf Einrichtung einer Ganztagsschule zum 1. August 2016 eingereicht (PAZ berichtete).

Als Fazit des Gesprächs mit den Eltern erklärte Bürgermeister Fründt auf PAZ-Anfrage: „Aus zeitlichen Gründen wird der Antrag nicht umsetzbar sein. Es fehlen elementare Dinge, wie die Zustimmung des Schulträgers, nämlich der Gemeinde.“ Der Gemeinderat tage jedoch erst wieder im März.Die fehlenden Unterlagen - wie von der Landesschulbehörde gefordert - bis zum 28. Januar dieses Jahres nachzureichen, sei kaum möglich. Fründt versprach jedoch auch: „Der Antrag wird sachlich geprüft.“

Gespräche zur Entwicklung der Schullandschaft in der Gemeinde mit der Landesschulbehörde und den Schulleitern sollen folgen, auch eine eigens eingerichtete Ideenwerkstatt befasst sich mit dem Thema, bevor die politischen Beratungen dazu beginnen sollen.

mir

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