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Fusions-Frust: Ilseder SPD legt nach

Ilsede Fusions-Frust: Ilseder SPD legt nach

Es knirscht weiter heftig im Fusions-Gebälk: Statt sich zu beruhigen, köchelt der Streit um den Hüttenvertrag zwischen Ilsede und Lahstedt wieder auf.

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Historische Ansicht vom Hüttengelände: Einst Industrie-Motor, heute streiten die Erben.

Quelle: Archiv

Groß Ilsede. Zwei Wochen ist es her, dass die Ilseder SPD/Grüne/Rohne-Gruppe den Vertrag, der die Vermögensverhältnisse auf dem Hüttengelände klären soll, nicht absegnen wollte – und damit in der Ilseder Opposition sowie der Partnergemeinde Lahstedt einen Sturm der Entrüstung geerntet.

Dieser hat sich immer noch nicht gelegt. Zuletzt meldete sich die Lahstedter SPD zu Wort: Die „vagen Entschuldungszusagen des Landes“ sowie ein „fehlender Abschluss des Hüttenvertrages mit der Gemeinde Ilsede“ sprechen gegen die Fusion.

Jetzt kontert erneut Ilsedes SPD-Ortsverband. Rainer Apel sagt in Richtung Lahstedts SPD-Ortsverbandsvorsitzenden Michael Baum: „Endlich Klarheit: Nachdem sich niemand von Lahstedter Seite klar zur Fusion bekannt hat, stellt nunmehr mein Kollege aus Lahstedt endlich fest, dass eine Fusion von dort nicht gewollt ist“, äußert sich Apel schriftlich.

Er könne die Gründe für die Ablehnung der Fusion nicht nachvollziehen, „denn eine Entschuldung über 75 Prozent der Kassenkredite ergibt sich bereits aus dem Zukunftsvertrag und wurde durch mündliche Zusage ergänzt“, glaubt der Ilseder SPD-Mann Apel.

Zumindest spreche Baum „Tacheles“, so Apel: „Von einer ‚Klimastörung‘ der beiden Gemeinden ist hierbei die Rede. Damit gemeint ist sicher, dass es auf Lahstedter Seite persönliche Befindlichkeiten gibt, die man nicht hinter der notwendigen Sachentscheidung einer Fusion zurückstellen kann“, meint Apel.

Im Grunde begrüße der Ilseder aber die „klaren Worte“ aus Lahstedt, „denn so zeigt sich eindeutig, dass das Problem in Lahstedt und nicht in Ilsede liegt. Sollte aber eine Fusion doch noch gewollt sein, kann diese ohne Probleme durch beide Räte beschlossen werden. Die Vertragsauseinandersetzungen wären dann überflüssig“, schließt Apel.

sip

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