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Fusion: Etwa 60 Besucher bei einziger Bürger-Info-Veranstaltung in Ilsede

Ilsede Fusion: Etwa 60 Besucher bei einziger Bürger-Info-Veranstaltung in Ilsede

Ilsede. Rund 60 Ilseder hatten sich am Mittwochabend in der Aula des Gymnasiums eingefunden, um sich von ihrem Bürgermeister Wilfried Brandes und Dr. Oliver Fuchs vom niedersächsischen Innenministerium über eine mögliche Fusion mit Lahstedt informieren zu lassen. Zwar gab es in Sachen Zusammenschluss einige Bedenken - aber auch Zustimmung. Hauptsächlich schien sich jedoch ein gewisses Gefühl der Resignation breit zu machen.

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Die Verwaltungsmitarbeiter auf dem Podium sprachen mit etwa 60 Besuchern in der Aula des Schulzentrums über eine mögliche Fusion zwischen Ilsede und Lahstedt.

Quelle: hui

Anhand einer sehr detailreichen Präsentation beschrieben sowohl Brandes als auch der Vertreter der Landesregierung die Ausgangslage der beiden Gemeinden im Hinblick auf einen möglichen Zusammenschluss. Das Fazit: Wie Schuldenzahlen und Möglichkeiten zur Entschuldung zeigten, bliebe Ilsede und Lahstedt nichts anderes übrig als die Fusion.

Eine mögliche Erhöhung der Abwasserkosten bereitete dabei den Bürgern große Sorgen. „Wie ist das mit dem Abwasserentgelt in Lahstedt“, wollte Harald Rau aus Groß Ilsede wissen. Bürgermeister Brandes erklärte, da in Ilsede über den Wasserverband und in Lahstedt über die Gemeinde abgerechnet werde, würde dies auch nach der Fusion bestehen bleiben.

Ein Besucher der Info-Veranstaltung kritisierte, dass es nach der Fusion zu viele Ortsräte gäbe. Lahstedts Bürgermeister Klaus Grimm hielt dem entgegen, dass die Lahstedter ihre Ortsräte als wichtige politische Gremien direkt vor Ort beibehalten wollen - eventuelle Schieflagen nach einer Fusion könnten ausgeglichen werden. Derzeit gibt es in Lahstedt fünf und in Ilsede drei Ortsräte.

Auch über eine optimierte Wirtschaftsförderung hatten sich die Politiker der beiden Gemeinden bereits Gedanken gemacht, wie eine Nachfrage aus dem Publikum ergab. Es gebe die Überlegung, dazu eine Stabsstelle in herausragender Position einzurichten, die auch noch mit anderen wichtigen Aufgaben betraut werden soll, sagte Brandes.

Zum Thema Bauland regte ein Zuhörer an, dass nicht etwa Grünland in neue Baugebiete umgewandelt werden solle, vielmehr könnten doch alte Immobilien für junge Familien attraktiv gemacht werden, um drohenden Leerständen in den Ortskernen vorzubeugen und die ortsbildprägende Bausubstanz zu erhalten.

hui

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