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Furioses Auftaktkonzert der Groß Lafferder Kulturtage

Groß Lafferde Furioses Auftaktkonzert der Groß Lafferder Kulturtage

Die Violinistin Karoline Eckhardt aus Salzburg und der Organist Moritz Sandmann aus Groß Lafferde ernteten in der Bernwardskirche viel Applaus für ihr kontrastreiches Konzert. Dieses stellte mit Stücken von Bach bis Schubert den Auftakt der Groß Lafferder Kulturtage dar.

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Die Violinistin Karoline Eckhardt und der Organist Moritz Sandmann begeisterten das Publikum.
 

Quelle: Ulrich Jaschek

Gross Lafferde. In Groß Lafferde verwandelten sich am Samstag die harten Bänke der Bernwardskirche für zwei Stunden in weiche Konzertsessel. Das Publikum spürte auf Anhieb die musikalische Aufbruchstimmung, diese ungebremste Lust am Klang, die ihnen die Salzburger Bratschistin Karoline Eckhardt und der Groß Lafferder Organist Moritz Sandmann anlässlich ihres Konzertes zum Auftakt der Kulturtage Groß Lafferde wie mühelos vermittelten.

Das Duo hatte ein außerordentlich kontrastreiches Programm zusammengestellt, das es zunächst gemeinsam mit einer Aria von Fabian Rehfeld und einer Sarabande von Josef Sulzer sympathisch und harmonisch einleitete: der Lokalmatador auf der Truhenorgel im Altarraum, mit der studierten und bereits mehrfach preisgekrönten Streicherin.

Dass letztere ihre Bratsche liebt und mit ihr auch musikalischen Abenteuern nicht ausweicht, bewies sie als Solistin mit den Sätzen Prélude, Allemande und Gavotte aus Bachs 5. Suite. Mit einer Mischung aus unnachahmlicher Gelassenheit und Respekt vor dem Werk tänzelte, schwebte und marschierte die junge Künstlerin mit ihrer Bratsche durch die Sätze.

Angst vor kalten Füßen schien Organist Sandmann unbekannt zu sein, denn er betätigte seine Orgelpedale in Wollsocken. Von Rutschgefahr keine Spur, denn seine Spezialität ist die hohe Kunst der freien Improvisation.

Kontrastreich ging es im Kirchenschiff weiter: Die Zuhörer ließen sich mit einem Adagio von Albert Becker und Robert Schumanns „Träumerei“ sanft einlullen, um dann von Karoline Eckhardt mit „Mandala“ für Solobratsche von Holm Birkholz mit ungewohnten Klanginstallationen japanischer Herkunft geradezu einerseits durchgeschüttelt, andererseits in meditative Gelöstheit versetzt zu werden.

Franz Schuberts „Litanei auf das Fest Aller Seelen“ musizieren beide Künstler als entspannte Zugabe, bevor sich die Euphorie des Publikums zu Recht als stehend gegebener Applaus für ein kleines musikalisches Wunder entlud.

Von Ulrich Jaschek

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