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Fuhsewiesen bekommen einen Aussichtsturm

Ilsede Fuhsewiesen bekommen einen Aussichtsturm

Klein Ilsede. In den Klein Ilseder Fuhsewiesen sollen zwei Info-Tafeln über das Areal aufgestellt werden. Zudem ist geplant, einen Aussichtsturm zu errichten. Das empfahlen jetzt die Mitglieder des Kreis-Ausschusses für Umwelt- und Verbraucherschutz.

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Die Klein Ilseder Fuhsewiesen sollen zwei Info-Tafeln und einen Aussichtsturm zur Beobachtung von dort vorkommenden seltenen Vögeln erhalten.

Quelle: Christian Bierwagen

Einem ebenfalls angedachten Lehrpfad erteilte die Ausschuss-Mehrheit jedoch eine Absage.

Vor allem Heiko Sachtleben, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag, hatte sich gegen die umfangreiche Variante ausgesprochen, für die auch ein Planfeststellungsverfahren notwendig geworden wäre. Letztlich war die Mehrheit aus SPD und Grünen seiner Argumentation gefolgt.

Auf den beiden Info-Tafeln sollen Einzelheiten über Geschichte und Entwicklung des Gebietes, Tier- und Pflanzenarten sowie Besonderheiten des Lebensraumes Aue erläutert werden. Dazu soll auf dem Gelände, das sich im Eigentum des Unterhaltungsverbandes Obere Fuhse befindet, ein Beobachtungsturm gebaut werden. Insgesamt schätzt die Kreisverwaltung die Kosten auf rund 30000Euro. Diese müssen nach der Empfehlung der Politiker zusätzlich im Haushalt bereit gestellt werden.

„Einzelheiten über das Aussehen und die Lage des Turms müssen letztlich die konkreten Planungen ergeben“, sagte Katrin Schneider, Leiterin des Fachdienstes Umwelt. Diese sollen in einer künftigen Sitzung des Ausschusses vorgestellt werden.

Bei den Klein Ilseder Fuhsewiesen handelt es sich um ein Landschaftsschutzgebiet. In den Fuhsewiesen hatte seit Beginn des 20. Jahrhunderts die Ilseder Hütte das Grundwasser abgesenkt und für ihren Betrieb genutzt.

Als dies 1995 eingestellt wurde, kam es zu einem schnellen Anstieg der Wasserstände und zur Entstehung ganzjährig überschwemmter Flächen. „Die Wasserflächen und umgebenden großen Schilfzonen wurden schnell von seltenen Vogelarten besiedelt“, heißt es in der Sitzungsvorlage. Dort kommt zum Beispiel das Tüpfelsumpfhuhn vor.

Da es sich um ein Überschwemmungsgebiet handelt, hat der Unterhaltungsverband Obere Fuhse schon vor Jahren begonnen, Flächen in dem Bereich für den Hochwasserschutz anzukaufen.

pif

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