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Fuhsewiesen-Streit: Oelke schreibt offenen Brief an Landrat und Minister

Ilsede Fuhsewiesen-Streit: Oelke schreibt offenen Brief an Landrat und Minister

Klein Ilsede. Professor Hans Oelke von der Peiner Biologischen Arbeitsgemeinschaft ist sauer. In seinem Kampf um die Ausweisung der Fuhsewiesen bei Klein Ilsede zum Naturschutzgebiet hatte er vor Monaten Briefe an Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) und Landrat Franz Einhaus (SPD) geschickt - doch von beiden Amtsträgern gab es bislang keine Antwort. Deshalb wendet sich der Biologe nun in einem offenen Brief an Wenzel und Einhaus und erhebt darin schwere Vorwürfe.

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Über die Fuhsewiesen bei Klein Ilsede wird seit Jahren debattiert.

„Umweltminister und Landrat sind anscheinend extrem desinteressiert am Schutz der national bedeutenden Vogelbestände in den Fuhsewiesen und an der Ausweisung eines Naturschutzgebietes“, erklärt Oelke in dem Papier. „In einem ausführlichen Schreiben vom 20. Mai dieses Jahres bat ich Minister Wenzel um einen Ortstermin. Ein dicker Packen mit Basisdrucksachen lag der Eingabe bei, um die Notwendigkeit der Ausweisung der Fuhsewiesen zum Naturschutzgebiet zu belegen. Der Minister gab bis heute noch nicht einmal eine Eingabebestätigung und reagierte auch sonst in keiner Weise.“

Ähnlich abweisend habe sich auch Peines Landrat Franz Einhaus verhalten. „Am 2. Dezember 2012 und noch einmal am 8. März 2013 bat ich schriftlich den Landrat, die angeblichen Sonderschutzgebiete für die Fuhsewiesen zu bezeichnen - doch auch der Landkreis blieb bis heute mucksmäuschen still“, ärgert sich Oelke.

Die Peiner Allgemeine Zeitung hat die Kreisverwaltung mit diesem Vorwurf konfrontiert. „Zumindest eines der beiden Schreiben ist in der Kreisverwaltung eingegangen und wurde vom zuständigen Fachdienst offensichtlich nicht beantwortet. Dieses bedauern wir, denn selbstverständlich ist es unser eigener Anspruch an eine bürgerfreundliche Verwaltung, Anliegen zeitnah und effizient zu bearbeiten“, erklärt Henrik Kühn, Pressesprecher des Landkreises. Inhaltlich bleibe die Verwaltung jedoch bei ihrer bisherigen Auffassung. „In der in diesem Schreiben thematisierten Angelegenheit selbst wurde Herrn Prof. Dr. Oelke jedoch bereits mehrfach auf seine sich wiederholenden Anfragen geantwortet“, sagt Kühn.

Auch beim Umweltministerium hat die PAZ nachgefragt. Eine Sprecherin kündigte eine Stellungnahme an - mehr dazu in der morgigen Ausgabe.

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