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Free-Biker im Wilden Westen

Ölsburg Free-Biker im Wilden Westen

Ölsburg. Es ist der Traum von jedem Biker, den sich drei Ölsburger und ein Hannoveraner Motorradfahrer erfüllen: Über die legendäre Route 66 in den USA „knattert“ die Truppe um den Ilseder Gerhard Monitzkewitz zurzeit (PAZ berichtete). Stilecht auf Harley-Davidson-Maschinen geht es durch den Südwesten der Vereinigten Staaten. Heute Teil 2 der „Free-Biker-Tour“: Von Los Angeles (LA) in die Indianerreservate.

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Der Wilde Westen: Ein Unterkunft der Free-Biker im Reservat der Navajo Indianer.

„Los Angeles, Stadt der Engel“, jubeln die Free-Biker, als es sechsspurig hinein in diese Metropole geht. „Dank Peters (der Ölsburger Peter Pötschulat, Anm. der Red.) privatem Navi - Gott sei Dank hat er eines mitgenommen - kommen wir trotz mehrerer Staus in der Rushhour ziemlich gut durch“, schreibt der Ölsburger Monitzkewitz aus Übersee.

Da bei den US-Amerikanern auf allen Spuren unterschiedliche Geschwindigkeiten gefahren werden dürfen, müssen die Free-Biker höllisch aufpassen, nicht „über den Haufen“ gefahren zu werden. „Auch das Zusammenbleiben ist äußerst wichtig“, erklärt der Ilseder.

Untergekommen sind die „Rider“ in einem Hotel in Hollywood, wo sie auch den „Walk of Fame“ besuchen. Als Abend-Abschluss gönnen sich die Motorradfahrer einen Absacker im weltberühmten Hard-Rock-Café LA. Vor dem Abschied am nächsten Tag ist ein Blick auf den weißen Hollywood-Schriftzug noch ein Muss. Mit dem Foto davon in der Tasche, verlassen die Free-Biker LA in Richtung Ost - allerdings nur noch zu Dritt: „Ein Mitfahrerer ist erkrankt und fällt für den Rest der Tour aus“, erklärt Monitzkewitz. Er, Peter Pötschulat und Georg Rodenstein fahren jedoch weiter - über San Bernadino und Palm Beach in Richtung Joshua-Tree-National-Park.

„Auf dem Highway 62 treiben wir unsere Harleys an“, erzählt der Ölsburger. „Auf Hunderten von Meilen durchfahren wir die Reservate der Indianerstämme Navajo, der Apachen, sowie der Mohawks. Jetzt sind wir im Wilden Westen der USA angekommen. In den Städten Salome, Prescott oder Wieckenburg könnten wir ohne weiters unsere Harleys abgeben und mit den Cowboys weiter reiten“, beschreibt der Ilseder. „Die Seelenverwandtschaft zwischen den ‚Reitern‘ und ‚Ridern‘ spüren wir überall!“ So begrüßt man die Ölsburger in den Saloons freundlich. „Als ‚Guy‘s from Germany‘ werden wir in den kleinen Westernstädten schon ein wenig bestaunt.“ Es komme aber auch vor, dass die Ilseder beim Betreten eines Saloons ihre Jeans-Kutten ausziehen müssen. „Höflich, aber bestimmt werden wir dazu aufgefordert. Man hatte immer wieder Probleme mit den einheimischen Motorradgangs, wo alleine die Clubzugehörigkeit und das Tragen von Kutten zu handfesten Auseinandersetzungen geführt haben“, sagt Monitzkewitz und ergänzt: „Wir erklären, dass wir keinem Motorradclub angehören und eben nur als Free-Biker durch die Landschaft cruisen, was ein erleichtertes Lächeln auf die Lippen unseres gegenüber zaubert. Doch: Die Kutten bleiben draußen!“

sip

  • Teil 3 des Reiseberichtes folgt.
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