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Flüchtlinge fertigten Wegweiser zu ihrer Heimat an

Schilder neben Klein Ilseder Urban-Kirche Flüchtlinge fertigten Wegweiser zu ihrer Heimat an

„Der lange Weg zum Frieden“ soll mit Wegweisern verdeutlicht werden, die jetzt in Klein Ilsede lebende Flüchtlinge aus Syrien und dem Sudan anfertigten. Die Schilder weisen in Richtung der Heimat der Asylbewerber und sind neben der St.-Urban-Kirche angebracht.

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Flüchtlingsbetreuer Stefan Ernst und Prädikantin Christina Sufka (r.) zusammen mit den Flüchtlingen aus Syrien und dem Sudan an den neuen Wegweisern neben der St.-Urban-Kirche.

Klein Ilsede. „Die Idee entstand, als die Flüchtlinge, drei Syrer und eine vierköpfige Familie aus dem Sudan, an der diesjährigen Gedenkfeier zum Volkstrauertag teilnahmen“, erklärte der ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuer Stefan Ernst. Nach einem Gespräch mit Ortsbürgermeister Reinhard Burzig über das Thema Krieg machten die Gäste einen Rundgang um die St.-Urban-Kirche, wo bereits Wegweiser in Richtung Jerusalem, Korinth und die Partnergemeinden von Ilsede zeigen.

Die in Klein Ilsede lebenden Flüchtlinge fertigten nun selber Schilder an, indem sie Holz bemalten oder es mit dem Lötkolben gravierten. Rund 4000 Kilometer sind es bis nach Swaida in Syrien, 4540 Kilometer bis zum sudanesischen Bundesstaat Blue Nile - das lässt sich nun anhand der neuen Wegweiser neben der St.-Urban-Kirche ablesen. „So weit scheint heute der Frieden noch entfernt zu sein“, so Ernst.

Am vierten Adventssonntag brachten er und Prädikantin Christina Sufka die neuen Schilder gemeinsam mit den Flüchtlingen an. „Darüber haben sich alle, besonders die St.-Urban-Gemeinde, sehr gefreut“, sagte Ernst. Bewegend waren außerdem die auf Deutsch vorgetragenen Texte der Flüchtlinge, wie Ernst erklärte: „Darin brachten sie ihre besondere Sehnsucht nach Frieden zum Ausdruck.“

Die Flüchtlinge, die derzeit im evangelischen Gemeindehaus und einer Wohnung in Klein Ilsede leben, sind seit Oktober 2015 in Deutschland. Die drei Syrer waren zuvor in der Gebläsehalle in Groß Ilsede untergebracht.

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