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Feuerwehr-Großübung in der Maschinenfabrik Stoll

Broistedt Feuerwehr-Großübung in der Maschinenfabrik Stoll

Broistedt. Auf dem Gelände der Maschinenfabrik Stoll in Broistedt beherrschten am Montagabend Fahrzeuge und Einsatzkräfte der Feuerwehr das Bild. Doch zum Glück handelte es sich nicht um einen Ernstfall, sondern um eine groß angelegte Übung.

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Die Feuerwehrübung in Lengede

Quelle: wos

„Angenommen wurde ein durch eine defekte Gasleitung entstandener Brand mit starker Rauchentwicklung. Zudem hat es eine Verpuffung gegeben, durch deren Wucht im benachbarten Stapellager ein Regal umgekippt ist. Im brennenden Gebäude werden fünf Personen vermutet, im Stapellager wurde ein Mitarbeiter von einer Palette eingeklemmt“, berichtet Gemeindebrandmeister Andreas Runge, der mit seinem Stellvertreter Stephan Jaik und zwei Vertretern der Firma Stoll die Übung vorbereitet hat.

Oberste Priorität hatte die Menschenrettung. Einige Feuerwehrleute kümmerten sich um den „Verletzten“ im Stapellager, der durch einen Dummy dargestellt wird. „Hier gilt es, die vorhandene Ausrüstung zu nutzen, um ihn zu befreien“, erklärt Runge. Geübt wird aber auch der nicht ganz einfache Transport des Dummys mehrere enge Stahltreppen hinunter. Im Falle eines echten womöglich verletzten und schwereren Menschen wäre das sogar noch um einiges schwieriger.

Gleichzeitig dringen Atemschutzträger in das völlig verräucherte Verwaltungsgebäude, um die vermissten Personen zu suchen. Es dauert geraume Zeit bis die Feuerwehrleute erfolgreich sind. Der Gemeindebrandmeister hat dafür eine Erklärung: „Es geht heute in erster Linie darum zu üben, sich quasi ohne Sicht in einem unbekannten Gebäude zurechtzufinden. Im Ernstfall hätten wir viel mehr Wert darauf gelegt, den Rauch herauszubekommen, um eine bessere Orientierung zu ermöglichen.“

Ein wenig gemein: Statt der angenommenen fünf Personen hielten sich tatsächlich nur drei in dem Gebäude auf. „Das passiert in der Realität auch. Oft ist nicht genau bekannt, wie viele Menschen gesucht werden müssen“, so Runge.

Insgesamt waren mehr als 50 Feuerwehrleute sowie neun Fahrzeuge aus allen fünf Ortswehren der Gemeinde unter der Leitung von Nico Leiser aus Broistedt an der Übung beteiligt. Ebenfalls vor Ort war ein Einsatzleitwagen des Landkreises Peine.

wos

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