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Feuer im Fips-Wohnheim in Groß Ilsede

Ilsede Feuer im Fips-Wohnheim in Groß Ilsede

Groß Ilsede. Einen Großeinsatz gab es am Sonnabend für die Feuerwehren in der Gemeinde Ilsede. Bei einem Brand im Ilseder Fips-Wohnheim waren fünf Ortswehren mit rund 70 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen vor Ort, zusätzlich vier Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und Beamte der Polizei in Groß Ilsede.

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Äußerlich ist vom Brand im Dachgeschoss im Fips-Wohnheim in Groß Ilsede nichts mehr zu sehen. Am Sonnabend gab es dort einen Großeinsatz von Feuerwehr und anderen Rettungskräften.

Quelle: Isabell Massel

Um 18 Uhr registrierte die Integrierte Einsatzleitstelle in Braunschweig einen von der Brandmeldeanlage des Wohnheims für psychisch kranke Menschen ausgelösten Alarm und informierte die Freiwillige Feuerwehr Groß Ilsede. „Als wir vor Ort eintrafen, quollen schwarze Wolken zur Straßenseite hin aus dem Dachgeschoss“, berichtet Groß Ilsedes Ortsbrandmeister Uwe Rau, der die Einsatzleitung übernommen hatte. Von Fips-Mitarbeitern erfuhren die Einsatzkräfte, dass von den 32 Bewohnern nur 29 auf dem Hof seien, so dass davon ausgegangen werden musste, dass sich noch Personen im brennenden Gebäude aufhalten.

Daraufhin wurde Großalarm ausgelöst, so dass schließlich die Feuerwehren aus Groß und Klein Ilsede, Oberg, Ölsburg und Bülten im Einsatz waren. Ebenfalls alarmiert waren die Feuerwehr Gadenstedt und - wie in solchen Fällen üblich - die Drehleitergruppe der Kernstadt. Beide mussten aber nicht mehr tätig werden.

Die Feuerwehrleute drangen mit drei Atemschutztrupps in das Haus vor, löschten den Brand im Dachgeschoss, der von Rau als Entstehungsbrand definiert wurde, und durchsuchten alle Räume. Dabei stellten sie fest, dass keine Personen mehr im Gebäude waren. Mit Hochleistungslüftern wurde der Rauch aus den Räumen in den beiden nicht vom Brand betroffenen Stockwerken geblasen.

Laut Polizeibericht hat ein bisher noch unbekannter Täter im Dachgeschoss einen Papierhandtuchalter in Brand gesetzt. Die Spezialisierte Tatortaufnahme aus Salzgitter hat die Ermittlungen aufgenommen, so Polizeisprecher Stefan Rinke.

„Die vom Brand betroffenen Räume wurden beschlagnahmt und versiegelt. Es wurde eine Anzeige wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung erstattet. Die Ermittlungen dauern an“, heißt es im Bericht der Polizei.

Bereits am frühen Nachmittag desselben Tages lief bei der Polizei die Information auf, in dem Wohnheim habe ein Duschvorhang und ein Papierhandtuchhalter gebrannt. Dieses Feuer habe aber von Mitarbeitern mit der Handbrause gelöscht werden können.

wos

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