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Ferienkids lernten den "sanften Weg" kennen

Ilsede Ferienkids lernten den "sanften Weg" kennen

Ilsede. „Der sanfte Weg“ - besser bekannt als die japanische Kampfsportart Judo - stand jetzt bei der Ferienaktion Ilsede und Lahstedt auf dem Programm. Insgesamt 22 Kinder schnupperten rein beim Training des Judoclubs Peine in der Sporthalle des Schulzentrums Groß Ilsede.

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Alles eine Frage der (Wurf-)Technik: Andreas Schäfer vom Judoclub Peine wird auf die Matte geschickt.

Quelle: cb

Mit dabei waren auch etwa zehn Judoka, die sich im regulären Trainingsbetrieb des VT Union Groß Ilsede befinden und den Neulingen den Einstieg erleichtern sollten. Unter der Leitung vom Vorsitzenden Andreas Schäfer und Titus von Elverfeld, dem Jugendwart, trainierten die 22 Kinder begeistert und mit viel Elan.

Zu Beginn stand ein Aufwärmprogramm mit Bällen an. Die beiden Erwachsenen machten daraufhin die jeweiligen Übungen vor und erklärten sie genau, wobei sie die Bewegungen auch in Zeitlupe vorführten, damit die Kinder sie besser und leichter verstehen konnten.

Nur am Kragen und am Ärmel darf der Gegner beim Judo gepackt und so umgeworfen werden - das lernten die Nachwuchsjudoka gleich zu Beginn.

Aber auch „ein sicherer Stand ist beim Judo wichtig“, betonten die Trainer. Sicher stehen stand beim Schnupperjudo deshalb ganz oben auf dem Übungsprogramm.

Sobald der zu Boden geworfene „Gegner“ die Matte abgeklatscht hat, tauschten die Ferienkids die Rollen. So lernten sie innerhalb von anderthalb Stunden wie ein Judoka richtig fällt: Wichtig ist vor allem, sich abzurollen - so verhindert man einen heftigen Aufprall auf dem „Boden der Tatsachen“.

Aber auch Griffe und erste Würfe übten die Ferienkids - und probierten diese direkt einmal an den großen Judoka aus.

Genauso wichtig wie selbst den Gegner richtig zu packen und zu werfen, ist auch die Abwehr: Wie Angriffe geblockt werden können, und wie dann auf diese mit Kontern reagiert werden kann, war der nächste Schritt der Übungseinheit.

„Die Kinder sollen so spielerisch die Grundlagen erlernen und sehen, dass Disziplin wichtig ist“, erläuterte die Pressebeauftragte Sabine Fuhrmanneck. Ziel des Judo-Einsteigertrainings sei es, den Kinder den Spaß an diesem Sport näher zu bringen, und sie so dauerhaft für „den sanften Weg“ zu begeistern. Dies sei zum Teil schon gelungen, zog Sabine Fuhrmanneck zum Abschluss ein positives Fazit - zumal einige Kinder schon zum zweiten Mal beim Ferien-Judo teilnahmen: „Die Kinder hatten viel Spaß, das ist das Wichtigste.“

Und auch die jungen Kämpfer waren begeistert von der japanischen Kampfsportart - etwa die sieben und acht Jahre alten Freundinnen Luna und Joan aus Ölsburg und Solschen: „Es macht sehr viel Spaß, und auch die Übungen sind toll“, freuten sie sich mit strahlenden Augen.

jaw

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