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Fadi in Hongkong: Klein Ilseder wandelt auf Wolken

Klein Ilsede Fadi in Hongkong: Klein Ilseder wandelt auf Wolken

Klein Ilsede. Für ein Jahr wollte der Klein Ilseder Fadi Baydoun mit der Organisation „AIFS Work and travel“ eigentlich durch Australien reisen. Kurzerhand hat er aus dem Känguru-Trip jedoch eine Weltreise gemacht. Für die PAZ öffnet der 21-Jährige weiterhin sein Reisetagebuch und erzählt von seinen Erlebnissen. Heute Teil 15: Hongkong.

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Fadi „Taifun“: Bei seinem Hongkong-Trip hat der Klein Ilseder Weltenbummler leider schlechtes Wetter erwischt.

Hatte der letzte Stopp auf seiner Asientour den Klein Ilseder Fadi Baydoun noch regelrecht begeistert, meldet er sich nun etwas enttäuscht aus Hongkong. Vier Stunden war er von Bangkok aus unterwegs in die chinesische Metropole, die bis zum 30. Juni 1997 britische Kronkolonie war. „Meiner Meinung nach gibt es hier für Touristen nicht viel zu sehen, Hongkong ist eher eine Geschäftsstadt“, erzählt der 21-Jährige. Trotzdem hat er in der rund 7-Millionen-Einwohner-Stadt so Einiges erlebt.

Zunächst staunte er über die überall zu findende Technik. „Im Zug kann man zum Beispiel Radio hören, da sich im Sitz ein Kopfhörer befindet“, sagt Fadi. „Super ist auch, dass man an den Haltestellen kostenlos sein Handy aufladen kann. Das sind echt tolle Erfindungen, die ich mir auch für Deutschland wünsche.“

Überrascht war der Klein Ilseder auch von der Masse an Menschen in der Stadt. „Und ich hätte nicht gedacht, dass in China so viele Leute aus verschiedenen Ländern leben“, erklärt der Klein Ilseder und fügt mit einem Lachen an: „Hier wohnen soviel Menschen wie in Tokyo – aber die Straßen sind viel kleiner. Trotzdem ist es wirklich sehr einfach, sich zu verlaufen.“

Die Enttäuschung über Hongkong ist sicherlich auch dem schlechten Wetter während des Besuchs geschuldet. „Die Stadt wurde ein paar Tage von einem Taifun heimgesucht. Das heißt: Heiße Luft, massig Regen und sehr sehr viel Wind“, erzählt Fadi. „Aber als Weltenbummler mit Rucksack stehe ich das schon durch.“

Ein im wahrsten Sinne des Wortes Höhepunkt des Hongkong-Trips war für den Klein Ilseder ein Abstecher zum Aussichtsturm „The Peak Tower“ auf dem 552 Meter hohen Berg Victoria Peak. „Das Design hat mich wirklich beeindruckt. Durch die Höhe stand es immer direkt in den Wolken“, erzählt der 21-Jährige. „Für mich war es komisch aber auch sehr spannend, auf einem Berg durch die Wolken spazieren zu gehen. Das habe ich auch noch nie erlebt.“

Trotz dieser Erlebnisse und netten Jugendherbergs-Bekanntschaften aus Amerika und Deutschland – so richtig ist Fadi mit Hongkong nicht warm geworden. Da das zu einem großen Teil auch an dem kühlen Regenwetter lag, hat der Klein Ilseder sein nächstes Reiseziel mit Bedacht gewählt. „Ich will nach Florida fliegen, mich an den Stränden sonnen und am Miami Beach schwimmen gehen“, sagt der 21-Jährige.

Übrigens: Während seiner Weltreise hat Fadi einige Veränderungen in seiner fernen Heimat verpasst. So ist er vor einiger Zeit zum ersten Mal Onkel geworden. „Die kleine heißt Riana, leider kann ich sie erst in einigen Wochen sehen“, sagt Fadi. „Außerdem“, erzählt er mit einem Lachen, „habe ich mitbekommen, dass wir in Deutschland von Klein Ilsede nach Groß Bülten gezogen sind – ich weiß also im Moment gar nicht so genau, wo ich wohne.“ Mach dir da mal keine Sorgen, Fadi. Die Welt ist doch dein Zuhause.

mu

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