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Fadi: Elefanten, Glücksbuddhas und Thai-Boxen

Klein Ilsede Fadi: Elefanten, Glücksbuddhas und Thai-Boxen

Klein Ilsede. Für ein Jahr wollte der Klein Ilseder Fadi Baydoun mit der Organisation „AIFS Work and travel“ eigentlich durch Australien reisen. Kurzerhand hat er aus dem Känguru-Trip jedoch eine Weltreise gemacht. Für die PAZ öffnet der 21-Jährige weiter sein Reisetagebuch und erzählt von seinen Erlebnissen. Heute Teil 14: Bangkok.

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„Ein Land mit vielen spektakulären Sehenswürdigkeiten“: Fadi vor dem „Grand Palace“.

Quelle: privat

Rund sieben Stunden habe der Flug von Japan – Fadis letzter Station – bis Bangkok gedauert. Fadi sagt augenzwinkernd: „In Japan habe ich die nachgemachte Bodhisattva-Statue im Asakusa Tempel besucht – nun bin ich in dem Land, in dem die Originale stehen: in Thailand.“

Angekommen in der thailändischen Hauptstadt Bangkok ging es zunächst mit dem Boot zum „Grand Palace“, der offiziellen Residenz der Könige von Siam – „für Kosten in der Höhe von umgerechnet 28Cent“, erzählt Fadi und freut sich: „Es ist so günstig hier – vor allem das Essen!“ Etwa 40Minuten dauerte die Fahrt mit dem Boot. „Der Palast ist völlig aus Gold und riesengroß“, schildert Fadi. „Allein die Rundführung dauerte drei Stunden.“

Thailand sei sehr günstig, betont der Klein Ilseder: „Ich habe diesmal in einem Hotel übernachtet. Es kostet umgerechnet 3,50 Euro die Nacht!“

Aber nicht nur Materielles gefällt Fadi in Bangkok: „Der ‚Vier-Gesichter-Buddha‘ steht mitten in der Stadt – dort wo auch der größte Menschenauflauf ist. Jeder der dort vorbei geht, erinnert sich an die Religion und grüßt den Buddha, indem er die Handflächen zusammenlegt und sich vorbeugt“, erzählt er. „Obwohl ich Muslim bin, habe ich zu dem Buddha gebetet. Ich mag es sehr, andere Religionen kennen zu lernen.“ Und vielleicht bringt es ja auch Glück: „Man sagt, wenn man zu dem Buddha in alle vier Gesichter betet, darf man sich etwas wünschen. Aber man muss beim Gebet versprechen, den Buddha wieder zu besuchen, wenn der Wunsch in Erfüllung geht.“

Sehr gewundert habe sich Fadi darüber: „Hier sprechen sehr viele Leute arabisch. Da meine Eltern ursprünglich aus dem Libanon kommen, spreche ich fließend arabisch. So war es für mich sehr einfach, mich zu verständigen.“

Fadis persönlicher Höhepunkt Bangkoks war der „Fruit Market“ der sich 110 Kilometer südlich von Bangkok in einem alten Dorf befindet, das schon seit Jahren überschwemmt ist. „Auf dem Markt werden Obst, Gemüse und Geschenkartikel von Boot zu Boot verkauft“.

Auch in den nahen Dschungel sei Fadi gefahren: „Dort konnte ich sogar auf Elefanten reiten, wilde Krokodile und Schlangen sehen!“, erzählt Fadi begeistert. „In Bangkok habe ich mir dann noch das originale Thai-Boxen angeschaut sowie den traditionellen Tanz der Thailänder.“

Ein sehr schönes Land mit vielen spektakulären Sehenswürdigkeiten habe er besucht, zieht Fadi Bilanz. „Ich möchte auf jeden Fall nochmal wieder kommen – auch wenn mein Wunsch an den Buddha nicht in Erfüllung geht...“

sip

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