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FBI fordern bessere Ausstattung für Kitas

Ilsede FBI fordern bessere Ausstattung für Kitas

Ilsede. Im Zuge der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Schulen und Kindertagesstätten haben sich jetzt die Freien Bürger Ilsede (FBI) zu Wort gemeldet. Die Wählergruppe fordert eine bessere Ausstattung der Krippen und Kindergärten im Ilseder Gemeindegebiet und sieht dabei auch die neue Landesregierung in der Pflicht.

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Kinder in einer Kindertagesstätte: Ilse Schulz von den Freien Bürgern Ilsede fordert eine bessere Ausstattung für Ilsedes Kitas.

Quelle: Michael Reichel

„Die Qualität der frühkindlichen Förderung stellt die Weichen für das spätere Leben und für die Zukunft unserer Gesellschaft“, sagt die FBI-Vorsitzende Ilse Schulz mit Nachdruck. Im Hinblick auf die demografische Entwicklung, den Fachkräftemangel und die Anforderungen durch Integration und Inklusion müsse daher der Fokus stärker auf die vorschulische Bildung gerichtet werden. „Dabei sind alle gesellschaftlichen Kräfte gefordert - auch die Wirtschaft und die Elternhäuser“, unterstreicht Schulz.

Im niedersächsischen Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder sei dabei der Anspruch verankert, Kinder in ihrer Gesamtentwicklung zu fördern und sie zu lernfähigen und sozial verantwortlichen Persönlichkeiten heranwachsen zu lassen. „Diesem Anspruch muss man in der täglichen Praxis aber auch nachkommen können“, sagt die Ilseder Ratsfrau. Sie fordert deshalb, dass die seit Jahren gültigen gesetzlichen Standards den Realitäten angepasst werden müssen.

Schulz setzt ihre Hoffnungen dabei auch in die neue Landesregierung. Im Koalitionsvertrag heißt es da zum Beispiel, dass die rot-grüne Koalition ein modernes und den heutigen Realitäten angepasstes Kindertagesstättengesetz auf den Weg bringen wolle, das darauf abziele, den Personalschlüssel in Krippen und Kitas sowie das Angebot an Ganztagsplätzen zu verbessern. „Es ist zu hoffen, dass das nicht nur Worthülsen bleiben, denn in der Vergangenheit bildeten Finanzvorbehalte die größten Hindernisse bei der Umsetzung“, sagt Schulz.

Nach Ansicht der langjährigen Pädagogin würden die Gruppenstärken in Krippen mit 15 Kleinkindern und ab drei Jahren mit 25 Kindern bei nur zwei Fachkräften eine permanente Überforderung des Personals bedeuten. Sorge bereitete der FBI derzeit auch der hohe Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund im Ölsburger Kindergarten. Hier müsse durch eine Verringerung der Gruppenstärke gegengesteuert werden. „Kitas sind Bildungseinrichtungen und sollen dem Anspruch einer ganzheitlichen Förderung aller Kinder gerecht werden“, sagt Schulz abschließend. Dazu bedürfe es verbesserter personeller, sächlicher und räumlicher Standards. „Wenn wir so weitermachen wie bisher, sägen wir uns den Ast ab, auf dem unsere Gesellschaft sicher sitzen möchte“, erklärt die Ratsfrau.

mu

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