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FBI: „Jede zusätzliche Oberstufe schwächt die umliegenden Standorte“

Ilsede FBI: „Jede zusätzliche Oberstufe schwächt die umliegenden Standorte“

Ilsede. Im Vorfeld der heutigen Sitzung des Kreisausschusses für Bildung, Kultur und Sport macht sich die Ilseder Kreistagsabgeordnete Ilse Schulz abermals für den Erhalt des Ilseder Schulzentrums stark, denn die Schulentwicklungsplanung des Landkreises wird Thema der Sitzung sein - und darin spielt auch das Ilseder Schulzentrum eine gewichtige Rolle (PAZ berichtete).

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Auch vom Schulentwicklungsplan des Landkreises betroffen: Das Ilseder Schulzentrum.

Quelle: Archiv

Laut Schulz ist man weit entfernt von der im Schulentwicklungsplan genannten Empfehlung, „alle notwendigen Entscheidungen für die Schulen im Landkreis Peine nicht isoliert für einzelne Standorte zu treffen“. Sie vermisst ein für alle Schulen und Schulstandorte im Landkreis Peine einsehbares, faires und für alle zur gleichen Zeit beschlossenes Entscheidungspaket. „Statt einer geordneten und nachvollziehbaren Gesamtplanung verzetteln sich SPD und Grüne im Kreistag in Einzelforderungen und lassen Schulen zum Spielball macht- und parteipolitischer Interessen werden“, kritisiert sie.

Zwangsläufig geraten Schulen und Eltern in Unruhe, es entstehe ein Klima des Misstrauens und des Konkurrenzdenkens. Der laut Schulz „politisch motivierte Anspruch“, den Erhalt aller Schulstandorte zu gewährleisten und gleichzeitig unter Berücksichtigung der demografischen Veränderungen Empfehlungen für die künftige Schulentwicklung im Landkreis Peine vorzulegen, komme der Quadratur des Kreises gleich - „und er lässt die 50 000 Euro teure Schulplanung heftig in die Kritik geraten“, so Schulz. Sie ist sich sicher: „Der Anspruch, bei abnehmenden Schülerzahlen alle Standorte zu erhalten und zusätzliche Oberstufen einzurichten, ist unehrlich. Bei dem prognostizierten Rückgang der Schülerzahlen schwächt jede zusätzlich eingerichtete Schulstufe die umliegenden Standorte. Das gilt auch für die geplante Oberstufe der IGS Lengede“, konkretisiert sie. „Die empfohlene Einrichtung der IGS Ilsede und Vechelde führt spätestens bei der Einführung der Oberstufe zur Schwächung der Gymnasien.“

Auch die Einrichtung einer Gesamtschule „unter zwei Dächern“ in Ilsede und Hohenhameln hält sie für pädagogisch und organisatorisch inakzeptabel. „Im Ilseder Schulzentrum stoßen die Empfehlungen auf Ablehnung. Die Stärke und die Akzeptanz dieses Zentrums sind in der Vielfalt der Angebote und der gelebten Kooperation begründet“, betont sie und hofft bei der heutigen öffentlichen Sitzung des Bildungsausschusses auf Unterstützung.

Der Kreisausschuss tagt heute ab 16.30 Uhr in der Mensa der IGS Lengede.

mu/sip

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