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Ex-Grundschule wird zur Klavierschule

Klein Ilsede Ex-Grundschule wird zur Klavierschule

Klein Ilsede. Kerstin Gartung-Gouda steht in der ehemaligen Klein Ilseder Grundschule. Leer und still sind die Flure - die Tage des Schullebens sind lange vorbei. Doch so soll es nicht bleiben: Die Ölsburgerin will das Gebäude mit ihrem Lebenspartner Matthias Förster umbauen und dort eine Klavierschule einrichten.

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In dem ehemaligen Klassenzimmer will Kerstin Gartung-Gouda ihre Klavierschule einrichten.

Quelle: mir

Nach zwei Jahren hartnäckiger Bemühungen konnte das Paar im Dezember den Kaufvertrag unterschreiben - über den Kaufpreis schweigt Gartung-Gouda. „Wir sind an unsere finanziellen Grenzen gegangen“, sagt sie, mehr nicht. Vor Kurzem erhielt sie auch den Schlüssel für das rund 700 Quadratmeter große Gebäude, in dem sich bis zum Jahr 2011 die Grundschule befand.

Nun liegt ein großer Berg Arbeit vor den beiden. Energie ist ein großes Thema. „Der Dachboden muss isoliert, die Heizung im Keller ausgetauscht werden“, zählt die Ölsburgerin, die als Organistin in der St.-Urban-Kirche tätig ist, nur einige von vielen Aufgaben auf. Vieles wollen sie selber machen, manches wird ohne Hilfe nicht gehen.

„Wir haben uns überlegt, das Ambiente ‚Schule‘ ganz bewusst zu erhalten. Dieses Gebäude war immer Schule und soll deshalb auch ‚Schule‘ bleiben“, sagt Gartung-Gouda. So sollen etwa die bunten Handabdrücke über der Tür im Eingangsbereich bleiben. Ob es bei der Farbgestaltung bleibt - Gelb und Grün dominieren - ist offen. Dafür wird an anderer Stelle das Grün gewiss überdauern: An der Tafel, die Förster seiner Partnerin zu Weihnachten geschenkt hat.

In einen der alten Klassenräume im Erdgeschoss soll die Klavierschule einziehen, die Gartung-Gouda derzeit noch in Ölsburg betreibt. Darüber hinaus soll der Raum auch für Konzerte zur Verfügung stehen. Auch Gartung-Gouda und Förster, der derzeit noch in Darmstadt lebt, wollen in das Gebäude einziehen. Dazu soll eine Wohnung im Erdgeschoss entstehen, außerdem zwei weitere Wohnungen, eine für private Zwecke und eine für Gäste. Die übrigen Räume sollen zur Nutzung, etwa für Familienfeiern, angeboten werden.

„Uns ist der Ort ans Herz gewachsen“, sagt Gartung-Gouda. „Wir haben das Drama um die Schließung der Schule miterlebt und wollen das Gebäude für die Menschen im Ort erhalten.“ Neben Diskussionen, etwa um die Veranstaltungen im Haus, habe es auch viel Unterstützung für ihre Vision gegeben. Und so soll bald wieder Leben und fröhliches Lachen in das alte Gebäude einziehen.

 mir

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