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Erste Pläne für den Ausbau der Ortsdurchfahrt

Ilsede-Gadenstedt Erste Pläne für den Ausbau der Ortsdurchfahrt

Gadenstedt. Schon seit Jahren befindet sich die Gadenstedter Ortsdurchfahrt, die „alte B 444“ in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Doch bislang scheute man sich, die Arbeiten anzugehen - aufgrund der Kosten. Das könnte sich jetzt ändern, denn die Gemeinde Ilsede hat eine Bewilligung für Fördergeld erhalten.

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Gadenstedt: Hier könnte bald die Ortsdurchfahrt ausgebaut werden. Die Kosten betragen etwa 4,8 Millionen Euro.

Quelle: A

Die Vorplanung für den möglichen Ausbau der Ortsdurchfahrt wurde nun im Ausschuss für Bauen und Abwasser der Gemeinde Ilsede vorgestellt. „Bis Oktober müssen wir uns jetzt entscheiden, ob wir das machen wollen oder nicht“, erläuterte Hans-Joachim Kloster, Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen und Umwelt in der Ilseder Verwaltung auf PAZ-Anfrage.

Die Strecke, die vom Ausbau betroffen wäre, beginnt am Lindenplatz und endet am Freibad. Sie ist rund 1,3 Kilometer lang. „Der Unterbau ist nicht tragfähig, wir müssten 75 Zentimeter, vielleicht auch mehr auskoffern“, führte Kloster aus.

Aufgrund des Buslinien-Verkehrs, der die teils scharfen Kurven auf der Strecke passieren muss, soll die Fahrbahn einre Breite von 6,50 Metern ausgebaut werden. Genug Platz sei dafür vorhanden, so der Fachbereichsleiter.

Die vorgesehenen Gehweg-Breiten liegen bei 2,30 Metern, wo möglich soll ein drei Meter breiter Parkstreifen angelegt werden. Ein kombinierter Geh- und Radweg scheide aus Sicherheitsgründen aus, in der Sitzung wurde aber angeregt, auf der Fahrbahn einen markierten Schutzstreifen für Fahrradfahrer anzulegen.

In Höhe des Freibades soll es Fahrradfahrern durch eine Wechselfurt ermöglicht werden, die Fahrbahn zu queren. Für Radler, die aus Groß Ilsede kommen, soll dort eine kurze Radfahr-Strecke ins Dorf hineingeführt werden.

Derzeit untersucht wird die Beschaffenheit der Kanalisation, um gegebenenfalls dort vorab mit Sanierungsarbeiten beginnen zu können.

Die kompletten Bauarbeiten würden voraussichtlich unter Vollsperrung durchgeführt, die geschätzte Bauzeit beträgt anderthalb bis zwei Jahre. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf etwa 4,8 Millionen Euro, von denen ein Teil förderfähig ist. Ebenfalls finanziell beteiligt werden neben der Gemeinde auch die Anlieger. Sie sollen in einer separaten Versammlung im August über die Kosten informiert werden.

mir

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