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Erinnerungen an die Grabenkämpfe

Klein Ilseder Fuhsewiesen Erinnerungen an die Grabenkämpfe

Den dramatischen Kampf um die Klein Ilseder Fuhsewiesen hat Professor Hans Oelke in einem kleinen Büchlein dokumentiert.

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Dunkle Wolken ziehen über den Fuhsewiesen auf: Professor Hans Oelke kämpft seit Jahren um die Feuchtgebiete und befürchtet, dass das „Vogel-Eldorado“ bald trockengelegt sein könnte.

Quelle: Archiv:cb

Klein Ilsede. Es gab Anzeigen, scharfe Angriffe und sogar eine Morddrohung – die Klein Ilseder Fuhsewiesen haben die Menschen im Peiner Land monatelang beschäftigt. Jetzt hat der Vorkämpfer für das Naturschutzgebiet den Streit in einem kleinen Büchlein zusammengefasst.

Dabei spielt die Auseinandersetzung zwischen Naturschützern, Anwohnern und Verwaltung beinahe nur eine untergeordnete Rolle in der mehr als 200 Seiten starken Schrift. Natürlich geht der Biologe auf die sogenannten „Grabenkämpfe“ ein, einen Großteil widmet Oelke jedoch den Ergebnissen seiner Untersuchungen der Vogel- und Pflanzenwelt.

Und die haben sogar den Niedersächsischen Landesbetrieb für Naturschutz beeindruckt. Die Behörde bewertet das Gebiet als Brutvogel-Lebensraum mit nationaler Bedeutung. „So etwas hat es im Peiner Land noch nie gegeben“, ist sich Oelke sicher.

Auch deshalb fordert der Biologe einen besseren Schutz der Feuchtgebiete. Die Kreisverwaltung setzt hingegen andere Schwerpunkte, sieht die Fuhsewiesen vor allem als „gesetzlich festgestelltes Überschwemmungsgebiet“.

Oelke will jedoch nicht aufgeben und setzt sich weiter für den Erhalt des „Vogel-Eldorados“ ein. Auch das Buch soll dazu einen Beitrag leisten. Im Vorwort gibt sich Oelke kämpferisch – in den letzten Sätzen, die zwischen Verbitterung und Trotz schwanken, drückt er jedoch auch seinen Unmut über die „Grabenkämpfe“ aus: „Keinem Vogel wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt von welcher Behörde auch immer in den Fuhsewiesen geholfen. Die Ehrenamtlichen sind allein und verlassen.“

mu

▶ Wer mehr über die Fuhsewiesen oder das Büchlein erfahren möchte, kann sich direkt an Professor Hans Oelke wenden, Telefonnummer 05171/ 12233.

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