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Erfolgreiche Hauptschüler

Große Ilsede Erfolgreiche Hauptschüler

Ilsede. Große Freude bei den Schüler an der Hauptschule Groß Ilsede: Mehr als 50 Prozent der Absolventen fangen direkt eine Ausbildung an.

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Das Foto zeigt die Schüler (von links) Sebastian Bender, Jan Eilert, Rabiya Urfa und Cindy Dinkuhn mit ihren Ausbildungsverträgen in den Händen.

„Von 44 Schulabgängern aus den 9. und 10. Klassen gehen 25 direkt in eine Ausbildung“, sagt Stefanie Pape, Leiterin des Fachbereichs Arbeit/Wirtschaft/Berufsorientierung an der Hauptschule Groß Ilsede. Zwei weitere Schüler sind noch in einem laufenden Auswahlverfahren, drei andere möchten auf der Fachoberschule ihren Abschluss verbessern. Die restlichen Schüler besuchen eine Berufsfachschule.

„Wir hatten immer Ansprechpartner in der Schule“, so Sebastian Bender, der gerade die Hauptschule Groß Ilsede nach dem 10. Schuljahr mit einem Realschulabschluss verlassen hat und in einem Monat eine Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker beginnt.

Jan Eilert, angehender Musikfachhändler beim „PPC“ in Langenhagen: „Unsere Sozialpädagogin Steffi Weigand und meine Klassenlehrerin Frau Pape fragten immer wieder nach meinen Plänen, ob ich Hilfe brauche bei der Bewerbung und sie nahmen sich so schnell wie möglich und so lange wie nötig Zeit, um mich bei der Ausbildungsplatzsuche und beim Bewerbungsschreiben zu unterstützen.“

Stefanie Weigand, die im Bereich Hauptschulprofilierung die Schüler beim Übergang von der Schule in den Beruf betreut, sieht das hervorragende Ergebnis in diesem Jahr vor allem in der persönlichen Ansprache der Schüler. „Neben den berufsorientierenden Maßnahmen wie dem Betriebspraktikum, Besuche von Messen und Info-Veranstaltungen oder dem Bewerbungstraining sehen wir in diesem Jahr vor allem drei Bereiche, die zu dem tollen Ergebnis geführt haben: Unseren Praxistag im 10. Jahrgang, die Möglichkeit, in unserem neuen Berufsorientierungsbüro ungestört und fernab vom Unterrichtsgeschehen zu recherchieren und Bewerbungen zu schreiben sowie das gezielte persönliche Nachfragen bei den einzelnen Schülern und Schülerinnen.“

Der Praxistag konfrontierte die Schüler auch kontinuierlich mit der Arbeitswelt: Rückmeldungen, ob positiv oder negativ, die nicht von Lehrern oder Eltern stammen, hinterließen einen enormen Eindruck und wirkten nachhaltig. Zudem hatten die Schüler auch die Chance, direkt zu zeigen was sie können - um dann in eine Ausbildung übernommen zu werden.

Weigand und Pape sind sich einig: Den Schülern muss in einer persönlichen Beziehung die Angst und damit die Hilflosigkeit genommen werden.

rd

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