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Entscheidung im Abwasserstreit

Ilsede Entscheidung im Abwasserstreit

Ilsede. Im Abwasserstreit in Ilsede um die sogenannte Fremdwasserseparierung Oberg/Münstedt hat der Interims-Verwaltungsausschuss eine Entscheidung getroffen: Umgesetzt wird die günstigere Süd-Variante für rund 2,2 Millionen Euro, wie Interims-Verwaltungschef Otto-Heinz Fründt (SPD) mitteilte.

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Regenwasser: Zur Entlastung der Kläranlage soll das Wasser in Münstedt und Oberg in ein Regenrückhaltebecken geleitet werden.

Quelle: A /Jochen Lübke

Hinter dem Begriff „Fremdwasserseparierung“ verbirgt sich ein einfaches Prinzip: Zur Entlastung der Kläranlage soll das Regenwasser aus den Baugebieten über offene Gräben und Leitungen in ein Regenrückhaltebecken geleitet werden.

Beim Thema Abwasser kochen in der Gemeinde Ilsede die Emotionen hoch: Zuletzt hatte der Interims-Abwasserausschuss unter anderem über die Trassenvariante für die Fremdwasserseparierung Oberg/Münstedt gestritten. Nun hat sich der nicht öffentlich tagende Verwaltungsausschuss für eine andere Variante als der Ausschuss ausgesprochen. Dieser hatte die rund 4,2 Millionen Euro teure Ostvariante favorisiert, die auch schon bereits einmal beschlossen worden war. Doch dieser Beschluss wurde wieder aufgehoben, die Diskussion begann von Neuem.

Nun hat der Verwaltungsausschuss entschieden: Gebaut wird die Süd-Variante. Sie führt aus der Bürgermeister-Ohlms-Straße über den Lahbergweg, unterquert die Kreisstraße, verläuft über die Oststraße und mündet in den Woystgraben, einen offenen Graben. In Münstedt wird das Wasser kanalisiert und fließt im Kanal unter der Ortschaft hindurch, um schließlich in einem zu erweiternden Regenrückhaltebecken zu münden. Dennoch soll für die Ostvariante eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden.

- Ebenfalls beschlossen wurde die Beauftragung eines Ingenieurbüros mit der EU-weiten Ausschreibung für den Bau einer Zentralkläranlage in Gadenstedt. Die Kosten für den Bau belaufen sich laut jüngsten Schätzungen auf rund 6,5 Millionen Euro.

- Eine Löschwasserzisterne soll im Gewerbegebiet B 1 in Groß Lafferde gebaut werden. Die Auftragsvergabe in Höhe von 150 000 Euro wurde vom Verwaltungsausschuss beschlossen. Mitte April soll die Zisterne fertiggestellt sein.

mir

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