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„English Theatre Day“ am Gymnasium Groß Ilsede

Ilsede „English Theatre Day“ am Gymnasium Groß Ilsede

Groß Ilsede. Richtige englische Schauspieler, altersgemäße und schülergerechte Themen und eine authentische Theateratmosphäre begeisterten die Schüler des Gymnasiums Groß Ilsede am Mittwoch in der Aula des Schulzentrums.

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Theater am GGI.

Quelle: oh

Für die Doppeljahrgänge 5/6, 7/8 und 9/10 gab es zum diesjährigen „English Theatre Day“ drei getrennte Aufführungen des „White Horse Theatre“, denen die Schüler gespannt und konzentriert folgten.

Im ersten Stück, „A Pinch of Salt“, durften die Jahrgänge 5 und 6 miterleben, wie der große King Lear eine Lektion von seiner jüngsten Tochter erfährt, die ihm bewusst macht, dass das Ausmaß an Liebe füreinander sich nicht an bloßen Phrasen messen lässt. In diesem Stück spielten lustige und kindgerechte Charaktere, die von den Schauspielern sehr gut in Szene gesetzt wurden.

Das i-Tüpfelchen stellte am Ende natürlich die Hochzeit vom Prinzen und der verstoßenen Prinzessin dar, sodass das Happy End komplett war. Das zweite Stück, „Sticks and Stones“, behandelte ein sehr viel ernsteres Thema. Hier ging es vor allem um die Motivation der Bullys (Täter) und die Ängste der Opfer sowie die psychischen Konsequenzen, die sie zu bewältigen haben. Die Art und Weise der Inszenierung gelang sehr anschaulich, da vier Schauspieler im Alter zwischen 21 und 23 Jahren auch innere Monologe und Träume der Opfer in Szene setzten und das Publikum unterschwellig mit einbezogen.

„‚The watchers are the worst‘, also ‚die, die zusehen, sind die Schlimmsten’, ist ein Satz, der sich sicherlich bei vielen Schülern eingebrannt hat“, kommentierte Claudius Ludwig, Englischlehrer und Organisator des „English Theatre Day“, die Darstellungen auf der Bühne. „Auch andere Szenen und Zitate werden vermutlich den einen oder anderen Schüler noch ein wenig beschäftigen“, so Ludwig.

Im Anschluss interviewten die Kinder die Schauspieler auf Englisch. Die Schüler interessierten sich für persönliche Aspekte der Schauspieler, aber auch für das Bühnenbild und den Inhalt der Stücke, sodass das Gespräch sehr ergiebig war.

Schließlich besprachen die Klassen ihre Eindrücke mit ihren Englischlehrkräften. „Die englische Sprache bekommt durch solche Veranstaltung einen neuen Stellenwert bei den Schülern“, erklärte Ludwig. „Die Schüler erfahren, dass sie zusammenhängenden, aktuellen Darstellungen in englischer Sprache folgen können und verlieren somit die Scheu vor ähnlichen kulturellen ‚Events‘.“

rd

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