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Einfamilienhaus brannte komplett aus

Solschen Einfamilienhaus brannte komplett aus

Solschen. Großfeuer in der Nacht: Um 3.21 Uhr heulten am Sonntagmorgen die Sirenen. Ein Einfamilienhaus an der Straße Feldkamp in Klein Solschen stand lichterloh in Flammen. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Ilsede und der Peiner Kernstadt waren mit 115 Rettern im Einsatz. Es entstand ein Sachschaden von mindestens 300 000 Euro. Die Peiner Polizei ermittelt, der Unglücksort ist beschlagnahmt.

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Als erster am Einsatzort war Ilsedes Gemeindebrandmeister Frank Mohrholz. „Als ich eintraf, stand ein Holzschuppen in Flammen und der Giebel des Gebäudes brannte“, sagte er. Sofort ließ er Großalarm auslösen und forderte auch die Drehleiter aus der Peiner Kernstadt an. Unterdessen begann der Außenangriff. Die Freiwilligen Wehren aus Solschen gingen von der Südseite des Hauses gegen das Feuer vor, die Feuerwehr Bülten von der Ostseite. Die Unterstützung der Ortswehren Oberg und Ölsburg übernahm die Nordseite. Zudem waren die Wehren aus Adenstedt und Gadenstedt sowie die Gruppe für den Einsatzleitwagen der Kreisfeuerwehr vor Ort. Und auch Kreisbrandmeister Rüdiger Ernst und sein Stellvertreter Hans-Peter Bolm machten sich vor Ort ein Bild von der Lage.

Insgesamt fünf C-Rohre und ein B-Rohr waren im Einsatz. Als knifflig erwies sich die Lage des Gebäudes eingekreist von anderen Häusern an einem Wendehammer. Für den Fahrer der Drehleiter war es Millimeter-Arbeit, sich an den idealen Standort vorzutasten.

Am frühen Sonntagmorgen brannte ein Einfamilienhaus komplett nieder. 115 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Schaden: mehr als 300 000 Euro.

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Rund zwei Stunden dauerte es, bis die Einsatzkräfte das Feuer besiegt hatten. Um 5.28 Uhr hieß es: Feuer aus! Die Bilanz ist verheerend: Der Dachstuhl und das erste Obergeschoss brannten komplett ab. Auch ein Holzstapel im benachbarten Garten hatte Feuer gefangen. Im Anschluss musste die Feuerwehr noch stundenlang Nachlöscharbeiten leisten, weil immer wieder Brandnester aufflammten.

Laut Polizei konnten sich die beiden Hausbewohner (beide 53 Jahre) rechtzeitig ins Freie retten. Der anfängliche Verdacht auf Rauchgasvergiftung bewahrheitete sich nicht. Vorsorglich wurden die Bewohner mehrerer Nachbarhäuser während des Brandes evakuiert. Die Landesstraße 413 war während der Löscharbeiten gesperrt.

pif

Der Text wurde aktualisiert

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