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Eine Villa wird zum Puppenhaus

Ilsede Eine Villa wird zum Puppenhaus

„Du bist meine Freundin“ – es gibt eine Barbie-Puppe, die diesen Satz sagt. Wenn sie ihn zu Christel Stöter-Behme sagt, liegt sie völlig richtig: Die Peinerin ist stolze Besitzerin von mehr als 1200 Puppen aus 50 Jahren. Und ihre Leidenschaft will sie nun mit anderen Menschen im Peiner Land teilen: Sie plant ein Puppen-Museum in Ilsede.

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Kreis Peine. Lange Beine ragen tausendfach aus den Regalen im Allerheiligsten der Puppenbesitzerin – ihrem Hobbykeller. „Vier Schränke habe ich mit Puppen-Artikeln gefüllt“, erklärt Stöter-Behme schmunzelnd. Einzelne Barbies, teilweise unbekleidet und nicht ganz vollständig, liegen haufenweise auf dem Arbeitstisch in der Mitte des Raums. In pastellblau und rosa gehaltene Barbie-Autos, Barbie-Häuser und sogar ein Barbie-Flugzeug stehen in einer Ecke am Boden: Im Cockpit sitzt – natürlich – eine strahlende Barbie.

„Als junges Mädchen hatte ich nie eine Barbie“, sagt die Peinerin. Ihre Sammel-Leidenschaft habe sogar erst sehr spät angefangen: „Als wir 1999 aus einem Urlaub wiederkamen, habe ich mir für das Flugzeug eine Zeitschrift gekauft“, erzählt die Sammlerin. Ein Artikel darin beschäftigte sich mit Barbie und weckte ihre Neugier: „Ich wollte mein Wissen daraufhin erweitern und begann nach und nach zu sammeln.“

Barbie-Puppen gebe es immer wieder in neuen Varianten. „Es ist ein Abenteuer“, sagt die Peinerin. Aber auch Puppen wie Cindy und Petra sammelt sie.

Nicht das Puppen-Spielen, sondern vor allem das Puppenkleider-Nähen macht den größten Teil des Hobbys der gelernten Schneiderin aus. Ganze Schränke füllen gesammelte und eigene Kreationen. Zudem bastelt sie sogenannte „Displays“. Das sind Arrangements mit Barbie, mit oder ohne Ken, in einer bestimmten Szene – etwa in einem Schneider-Laden. Ein Display mit Barbie als Punkerin in einer Straße hat Stöter-Behme sogar den ersten Platz beim Barbie-Fan-Treffen 2008 in Hamburg gebracht.

Die kurzhaarige Punker- Barbie war früher übrigens ein „armes Geschöpf“: „Ich kaufe auch von Kindern frisierte sowie stark lädierte Barbies und hübsche sie wieder auf“, sagt sie.

Ihre vielen Barbies, Cindys und Petras will sie in einem Museum ausstellen. Derzeit lassen die Behmes die Ilseder Rathausvilla ausbauen. Seit einem Jahr wird in dem linken Erdgeschoss renoviert. Geplant sind vier Räume für wechselnde Ausstellungen, Mitmach-Aktionen für Groß und Klein, dazu ein Caf é mit Terrasse, das durchgängig geöffnet ist – alles auf 170 Quadratmetern. Diesen Sommer soll eröffnet werden. Christel Stöter-Behme ist guter Dinge, denn die größte Hürde hat sie bereits genommen: „Mein Mann hat anfangs über diese Idee nur gelächelt, aber ich habe daran festgehalten – jetzt ist er überzeugt“, sagt sie lachend.

sip

Mehr zum Thema lesen Sie in der Freitags-Ausgabe der PAZ.

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