Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Eine Reise ins Land des Lächelns

Ilsede-Solschen Eine Reise ins Land des Lächelns

Solschen. Mitte Januar brach Eckehard Fröhmelt, Pastor im Ruhestand, mit seiner 23-köpfigen Reisegruppe nach Laos, in das Land des Lächelns, auf.

Voriger Artikel
Kuriose Kleidungstipps für 115 Landfrauen
Nächster Artikel
Gebläsehalle: Über 1700 Besucher bei Ü30-Party

Fröhmelt auf Tuchfühlung mit einem Elefanten.

Quelle: oh

Ilsede. Die Reise begann mit einer zweitägigen Fahrt auf dem größten Fluss Asiens, dem Mekong. „Mit dem langsamen Hausboot lässt sich eine von Bergen und Dschungel umsäumte Flusslandschaft wunderbar genießen“, schwärmt Fröhmelt. Zweimal machte das Boot am Ufer fest, um Dörfer im Urwald zu besuchen. Die Armut sei der Reisegruppe sehr ans Herz gegangen. „Die Menschen leben von der Hand in den Mund, in primitiven Strohhütten, an Licht und Wasser sind sie inzwischen angeschlossen. Doch von vielen Gesichtern strömt den Besuchern ein erwartungsvolles Lächeln entgegen“, berichtet der Pastor.

Weiter ging es nach Luang Prabang, einer schönen Stadt mit französischem Charme aus der langjährigen französischen Kolonialherrschaft. „Es fällt der krasse Unterschied zwischen Stadt und Land auf, zwischen Erster und Dritter Welt, in ein und demselben Land. Nein, das Paradies auf Erden gibt es nirgendwo, dazu sind die Güter zu unterschiedlich, häufig ungerecht, verteilt“, bemerkt Fröhmelt.

Am nächsten Tag machte ein Ritt auf Elefanten durch den Dschungel und einen Fluss die Reise zum absoluten Höhepunkt. Laos sei einst „Land der 1000 Elefanten“ gewesen, die meist als Arbeitstiere eingesetzt wurden. Die vielen Kriege hätten diesen Reichtum zerstört.

Anschließend flog die Reisegruppe in die Hauptstadt Vientiane, den Sitz der nationalen Einheitsregierung. „Es geht langsam aufwärts in dem Land, auf das amerikanische Bomber im Vietnamkrieg der 1960er-Jahre drei Millionen Tonnen Bomben abwarfen. Noch immer sind, wie in Kambodscha, Regionen des Landes vermint“, erzählt der Pastor im Ruhestand.

Auffällig und bewegend für jeden Touristen sei die hingebungsvolle Frömmigkeit der Gläubigen vor den Buddhastatuen in den Pagoden. „Von der Spiritualität dieser Menschen hätte ich auch gern etwas mehr“, habe Fröhmelt sich beim Besuch verschiedener Kloster und Tempelanlagen gedacht. „Die Mönche erbitten jeden Morgen von der Bevölkerung ihr Essen, doch sie betteln nicht. Die Spender sind dankbar, dass sie geben dürfen, weil sie so ihr Karma verbessern können.“

Der Besuch zweier Wasserfälle in herrlicher Landschaft schloss den ersten größeren Teil der Reise ab. Die letzten drei Tage galten Kambodscha und seiner Hauptstadt Phnom Penh und vor allem, dem Achten Weltwunder, den weltgrößten Tempelanlagen von Angkor Wat.

Trotz des Terrors durch die Roten Khmer in den 1970er-Jahren, der viel Leid und Tod über die Menschen brachte, habe nichts die Fröhlichkeit aus den Gesichtern der Laoten und Khmer-Kambodschaner vertreiben können, „sie wirkten so friedlich, freundlich und entspannt“, sagt Fröhmelt. „Menschen können immer voneinander lernen. Auch das lehren Reisen in die Welt. Man kann weitsichtiger und weitherziger werden, was heutzutage bitter nötig ist.“

  • Die nächsten Reisen mit Pastor Fröhmelt: 7. bis 18. Juni Iran/Persien; 18. bis 25. September Andalusien (Flugreise). Flyer unter 05172/9688056.

zac

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ilsede

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung