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Ein zweiter Stern für Koch Jan Hartwig

Ilsede Ein zweiter Stern für Koch Jan Hartwig

Adenstedt/Berlin. „Eine hervorragende Küche - verdient einen Umweg“: Das bedeuten zwei Sterne im Restaurantführer „Guide Michelin“. Einen solchen Stern hat sich der Adenstedter Jan Hartwig erkocht. Er arbeitet als Küchenchef in Münchens nobelster Herberge, dem „Bayerischen Hof“ (PAZ berichtete).

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Der Chef des „Guide Michelin“, Michael Ellis (l), hilft Jan Hartwig (M.) in die Jacke.

Quelle: dpa/Soeren Stache

Am Donnerstag ist der neue Restaurantführer „Guide Michelin“ für das Jahr 2016 in Berlin vorgestellt worden - und Jan Hartwig, Sohn des Inhabers des Adenstedter Odinshains, kann sich über seine zweite Sterne-Auszeichnung freuen.

„Er kann es selbst nicht fassen“, schilderte dessen stolzer Vater Michael Hartwig der PAZ. „Ein Stern war schon genial, aber jetzt der zweite Stern unter 39 Ausgezeichneten!“, freut er sich.

Erst vor Kurzem hatte Vater Michael Sohn Jan im „Bayerischen Hof“ für ein Praktikum besucht. Der 33-Jährige ist dort seit Mai 2014 neuer Küchenchef der Restaurants „Garden“ und „Atelier“. Unter seiner Führung erhielt das „Atelier“ einen Michelin-Stern. Nun bekam es innerhalb von nur 18 Monaten den zweiten. „Das hat vor ihm bisher nur einer in der 50-jährigen Geschichte des ‚Guide Michelin‘ geschafft: Christian Bau“, sagt Michael Hartwig. Der Koch aus Perl-Nennig hat sich inzwischen bereits den dritten Stern erkocht.

Jan Hartwig hat im Jahr 2000 mit seiner Ausbildung im Restaurant „Dannenfeld“ in Braunschweig begonnen, es folgten Stationen bei Christian Jürgens im Restaurant „Kastell“ in Werneberg-Köblitz sowie im Gästehaus „Erfort“ in Saarbrücken. Ab 2007 arbeitete er im Restaurant „Aqua“ des Ritz-Carlton in Wolfsburg bei Sven Elverfeld.

Selbstverständlich stehe der Sohn bereits wieder in der Küche - trotz des ganzen Trubels um die Auszeichnung, schildert Vater Michael. Denn nun wollen natürlich besonders viele Gäste in den Genuss von Jan Hartwigs Kochkünsten kommen und einen Platz im Restaurant ergattern. So viele, dass es sogar eine Warteliste gibt. Und wer weiß - vielleicht nimmt ja auch der eine oder andere Peiner demnächst einen Umweg nach München in Kauf - der hervorragenden Küche wegen.

mir

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