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Ehrenamtliche richten Teiche auf Hüttengelände her

Ilsede Ehrenamtliche richten Teiche auf Hüttengelände her

Ilsede. Wo findet man Tausendblatt, Froschbiss und zwanzig weitere Teichpflanzen? Auch unter Naturschutz stehende Teich- und Kammmolche sowie verschiedene Libellenarten haben auf dem ehemaligen Hüttengelände in Ilsede ihren Lebensraum. Dort haben nun ehrenamtliche Helfer in Kooperation mit der Gemeinde zwei Teiche wieder hergerichtet.

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Blick auf den Teich: Mitglieder des Ortsrates und Interessierte werden von Mike Wallis (2. v. rechts) informiert.

Quelle: oh

„Ein Spaziergang dort lohnt sich allemal, denn auch Teichhühner haben hier ihre Brutstätte, und mit Glück sieht man den Eisvogel“, schildert Ortsbürgermeisterin Ilse Schulz. Mitglieder des Ortsrates Groß Ilsede und einige Bürger hatten sich an den ehemaligen Kühlturmtassen versammelt und ließen sich von Mike Wallis, Mitglied des Ortsrates Groß Ilsede, über den Fortgang des ehrenamtlichen Einsatzes zur Herrichtung der beiden Teiche berichten.

„Gemeinsam mit Rüdiger Bleck wird hier unter Beachtung des Naturschutzes in Kooperation mit der Gemeinde ein Stück Natur ‚zurückgeholt“, berichtet die Ortsbürgermeisterin. Die vor Jahren angelegten Teiche waren dem Vandalismus und der Vernachlässigung zum Opfer gefallen: Die Folien waren zerschnitten, die Austrocknung fortgeschritten und letztlich wurde die „Zuschüttung“ für beide Teiche ins Auge gefasst.

„Dem beherzten Eingreifen der beiden engagierten Naturschützer folgte ein bis jetzt zwei Jahre dauernder Einsatz. Und das bisherige Ergebnis kann sich sehen lassen“, findet Schulz. Bei einem der Teiche wurde an verschiedenen Stellen die Folie repariert, vom Bauhof Wasser eingefüllt, der ausufernde Rohrkolbenbewuchs unter Kontrolle gebracht und gleichzeitig Lebensraum für verschiedene Pflanzen, Libellen, Schnecken, Fische und Amphibien geschaffen. Auch Teichrosen sollen noch gesetzt werden. Der zweite - derzeit mit Wildkräutern überwucherte - Teich soll später in weiterer Arbeit als Biotop hergerichtet werden. Seitens der Gemeinde sollen Bänke als naturnaher Ruhesitz installiert werden.

Die Naturschützer hoffen auch auf eine Infotafel. Ortsrat und Besucher waren von dem ehrenamtlichen Engagement angetan. Schulz hob die „ideale Verbindung von Ortsbildverschönerung, Naturschutz und Ehrenamt“ hervor. Zeitnah soll eine Säuberung des Spazierweges und des Umfeldes erfolgen. Auch dabei sei das Ehrenamt gefordert.

rd

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