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Dritte Krippenkraft: CDU enttäuscht über Förderabsage

Ilsede Dritte Krippenkraft: CDU enttäuscht über Förderabsage

Ilsede. Zum neuen Kindergartenjahr im August werden in den beiden Ilseder Krippen die Gruppen durch drei Fachkräfte betreut. Die zusätzliche dritte Fachkraft beschloss der Ilseder Gemeinderat einstimmig bereits im November vergangenen Jahres. „Die CDU Ilsede setzte sich vor Ort für einen besseren Betreuungsschlüssel in den Kinderkrippen ein und sieht das Land in der Pflicht, die Mehrkosten hierfür zu tragen“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende in Ilsede, Marcus Seelis, der auch Vorsitzender des Ilseder Schul- und Kindergarten-Ausschusses ist.

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Wie hier in Staufen werden auch in Ilsede Kleinkinder in Krippen betreut.

Um so enttäuschter ist er, dass ein Antrag der CDU-Landtagsfraktion, der die Förderung einer dritten Kraft in allen Krippengruppen des Landes zum Ziel hatte, am vergangenen Donnerstag von der rot-grünen Mehrheit im Niedersächsischen Landtag abgelehnt wurde. Alle anwesenden Abgeordneten von CDU und FDP stimmten in den Einzelabstimmungen, bei der jeder Abgeordnete namentlich aufgerufen wurde, für den Antrag. „Großes Lob für unsere CDU-Abgeordnete Angelika Jahns, die den Antrag unterstützt hatte. Enttäuscht sind wir von Matthias Möhle von der SPD. Er stimmte gegen die dritte Krippenkraft“, sagt Seelis.

Mit dem Antrag griffen die Christdemokraten übrigens eine Kernforderung der „Volksinitiative für bessere Rahmenbedingungen in den niedersächsischen Kindertagesstätten“ auf. „Zu Oppositionszeiten und im Wahlkampf hatten SPD und Grüne versprochen, die Forderungen der Volksinitiative umsetzen zu wollen. Das Nein von Rot-Grün jetzt im Landtag spricht Bände. Die rot-grünen Wahlversprechen und Beteuerungen haben kurze Beine“, erklärt Seelis. „Sie werden ihrer Verantwortung für die frühkindliche Betreuung nicht gerecht.“

Mit dem Nein von Rot-Grün im Landtag lässt die CDU ihre Forderung jedoch nicht fallen, versichert der Christdemokrat. Die dritte Krippenkraft sei notwendig und in Ilsede bereits beschlossen. „Die Gemeinde und die Eltern können die Mehrkosten von mehr als 100 000 Euro im Jahr nicht dauerhaft alleine tragen. Das Land hat den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz eingeführt, jetzt muss es auch für ordentliche Standards sorgen“, fordert Seelis.

mu

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