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Drachenfest lockte viele Besucher

Ilsede Drachenfest lockte viele Besucher

Groß Ilsede. Wer gestern ein Riesen-Mainzelmännchen und bunte Papageien über Ilsede am Himmel schweben sah, musste nicht an seinem Geisteszustand zweifeln. Zahlreiche Drachenfreunde nutzten die Gelegenheit, ihre Prachtstücke beim sechsten Ilseder Drachenfest steigen zu lassen und darunter waren sehr fantasievolle Kreationen.

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Eine der Attraktionen: Auch dieser „Drache“, Modell Hausschwein, erhob sich in die Lüfte.

Quelle: im

Ein blauer Herbsthimmel mit nur wenigen harmlosen Wolken, kräftiger Wind und viel Sonnenschein – besser hätte das Wetter für das Drachenfest auf dem Hochofenplateau nicht sein können. „Wir haben das Fest nach Auflösung des Planungsverbandes in diesem Jahr erstmals selbst und komplett ehrenamtlich gemeinsam mit der Feuerwehr Ölsburg organisiert“, berichtet Achim Waatsack vom Drachenclub Peine. Schade sei nur, dass man für die Halle auf dem Plateau 400 Euro Miete zahlen musste. „Das ist für unser Team und die Feuerwehr eine ganz schön hohe Summe“, sagte Dieter Schwarze, zweiter Vorsitzender des Drachenclubs.

Aus der gesamten Region, aber auch von weiter her bis hoch nach Cuxhaven und Dörverden hatten sich Drachenfreunde in Ilsede eingefunden, um eigene Drachen steigen zu lassen oder einfach nur die bunten Gebilde am Himmel zu bewundern.

Für die kleinen Besucher gab es wieder die beliebte Bastelaktion, bei der die Kinder Drachen selbst bauen, bemalen und dann gleich deren Flugfähigkeit testen konnten.

Spannend ging es bei den Rokkaku-Kämpfen zu. „Dabei müssen die Drachenlenker versuchen, mit ihren eigenen Drachen die anderen zum Absturz zu bringen.

Maximal zehn Drachen dürfen an einem Kampf teilnehmen. Sieger ist der, der den letzten Drachen in der Luft hat. Dieses Jahr dürfen nur Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von maximal 14 Jahren Teilnehmen, erklärte Waatsack.

Bilder vom Geschehen machten Matthias Grimm aus Münstedt und Ralf Beutnagel aus Braunschweig. Mit ihren Drachen hatten sie Kameras in die Lüfte steigen lassen. „Auf dem kleinen Monitor kann man per Funkübertragung gleich die Bilder sehen, die die Kamera aufnimmt“, erklärte Holger Berkmann, der für die Lenkdrachentechnik verantwortlich war.

Wer beim Drachenfest Lust bekommen hatte, selbst einmal einen Drachen steigen zu lassen, kann an jedem ersten Sonntag im Monat ab 13 Uhr auf das Hochofenplateau kommen. Dort bieten die Mitglieder des Drachenclubs dem Nachwuchs auch gern Hilfe und tatkräftige Unterstützung an.

nic

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